13 Prozent haben leere Flächen

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Umfrage Wie viele Immobilienbesitzer würden ihre Ladenflächen für Zwischennutzungen hergeben? Wie aufgeschlossen sind sie Pop-up-Stores gegenüber? Wie weit würden sie den vorübergehenden Mietern mit dem Mietzins entgegen kommen? Diese Fragen hat die städtische Standortförderung mittels einer Umfrage versucht zu beantworten. 230 Fragebogen hat sie verschickt, an alle Immobilienbesitzer und Verwaltungen zwischen St. Leonhardkirche und Platztor, zwischen Rosenbergstrasse und südlicher Altstadt. 106 Fragebogen kamen ausgefüllt zurück, was einer Rücklaufquote von 46 Prozent entspricht.

Die Stichprobe zeigt: Bei 13 Prozent der Befragten stehen aktuell oder demnächst Gewerbeflächen leer. «Es ist ein relativ kleiner Anteil, man nimmt ihn aber zunehmend war», sagte Isabel Schorer, Leiterin der Standortförderung, als sie vergangene Woche die Umfrage am Forum «Zukunft St. Galler Innenstadt» präsentierte. Sie spielte damit auf die leeren oder zugeklebten Schaufenster in der Innenstadt an. Weiter zeige die Umfrage, dass bei den Eigentümern eine Unsicherheit oder gar Angst bestehe, sagte Schorer. Nur 11 Prozent der Befragten können sich im Moment vorstellen, ihre Ladenflächen für Zwischennutzungen anzubieten. Doch dies könnte sich ändern, immerhin gaben 42 Prozent der Befragten an, dass sie sich eine solche Zwischennutzung in Zukunft vorstellen könnten. Denkbar wären gemäss Umfrage Büro-, Ausstellungs- oder Verkaufsflächen. Gratis würden nur 9 Prozent der Befragten ihre Ladenflächen hergeben. Würden die Zwischennutzer aber die Hälfte des üblichen Mietzinses bezahlen, würde jeder vierte Liegenschaftsbesitzer Ja sagen. (rbe)