100'000 Menschen feierten in der Altstadt von St.Gallen

ST.GALLEN. Trotz durchzogenem Wetter hat das St.Galler Fest am Freitag und Samstag wieder 100'000 Besucherinnen und Besucher in die Altstadt gezogen. Die Stimmung war friedlich. Schwerwiegende Zwischenfälle wurden keine registriert.

Reto Voneschen
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Der Samstagabend gehört beim St.Gallerfest traditionell dem Partyvolk. (Bild: Benjamin Manser)

Der Samstagabend gehört beim St.Gallerfest traditionell dem Partyvolk. (Bild: Benjamin Manser)

Der neue OK-Präsident Milo Stössel und Festorganisator Bruno Bischof zeigte sich am Samstag kurz vor Mitternacht in einer ersten Schlussbilanz «sehr zufrieden» mit dem diesjährigen Stadtfest. Der Publikumsaufmarsch erreichte mit 100000 Personen den Stand der Vorjahre.

St. Galler Fest (Bild: Benjamin Manser)
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St. Galler Fest (Bild: Benjamin Manser)
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St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
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St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
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St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
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St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
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St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)
St. Galler Stadtfest 2015 (Bild: Urs Bucher)

St. Galler Fest (Bild: Benjamin Manser)



Am Freitag waren gemäss Zählung der Organisatoren 32'000 Personen unterwegs. Am Samstag tagsüber waren es 10'000 und am Abend gegen 60'000. Dass der Rekordaufmarsch von 147'000 Personen aus dem Jahr 2013 diesmal nicht erreicht würde, war aufgrund der durchzogenen Wetterprognose von vornherein klar.

Friedliches Fest
Die Stimmung am diesjährigen St.Galler Fest war von Anfang an friedlich. Ausser einigen «kleineren Interventionen» registrierte die Stadtpolizei bis Samstag, 23 Uhr, kaum Einsätze. Ihr Eingreifen war unter anderem bei der einen oder anderen Rangeleien unter Betrunkenen nötig.

Auf ein bis dahin sehr ruhiges St.Galler Fest konnte bis Samstag, 22 Uhr, auch die Sanität zurückblicken. Danach habe «der Betrieb etwas angezogen». Im Vergleich zu anderen Jahren habe man aber eine unterdurchschnittliche Zahl von Leuten verarzten müssen, sagte Christian Isler, der Verantwortliche der St.Galler Feuerwehr. Durchs Band ging es dabei um Bagatellen oder kleinere Verletzungen.

Petrus ist wohl doch St.Galler
Wesentlichen Anteil am gelungenen Fest hatte nach Ansicht von Organisator Bruno Bischof das Wetter. Die prognostizierten heftigen Niederschläge blieben am Freitag und am Samstag aus. Der Freitag war warm und trocken. Am Samstag fiel zeitweise leichter Regen, am Abend klarte es aber auf, so dass die Gassen und Plätze der Altstadt auch diesmal dicht bevölkert waren.

Ein positives erstes Fazit zog Bruno Bischof in der Samstagnacht auch zur Abfallsituation: Es habe weniger Müll als auch schon zusammengeräumt werden müssen. Erfreulich sei dabei, dass auch deutlich weniger Glas und Glasscherben zu verzeichnen gewesen seien. Entsprechend meldete die Sanität auch deutlich weniger Schnittverletzungen als in früheren Jahren. Die zusätzlichen Massnahmen im Abfallbereich zeigten offensichtlich Wirkung, freute sich Bischof.

Mit drei Schlägen eröffnet
Offiziell gestartet war das diesjährige St.Galler Fest am Freitag auf dem Gallusplatz. Stadtpräsident Thomas Scheitlin brauchte drei Hammerschläge, um das symbolische erste Bierfass anzuzapfen. Den Freitagabend nutzten traditionellerweise auch wieder viele Städterinnen und Städter für einen Festbummel. Am Samstag tagsüber waren im Festareal auch viele Familien mit Kindern unterwegs. Am Samstagabend strömte dann auch auffällig viel junges Partyvolk ans Fest.

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