100-prozentige Einigkeit

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Gossau Bei vier von fünf Traktanden an der Sitzung des Stadtparlaments ging es harmonisch zu und her. Meinungsunter­schiede zwischen Exekutive und Legislative gab es nur bei der Überarbeitung des Rahmennutzungsplans. Aufgrund des neuen kantonalen Baugesetzes müssen Zonenplan und Baureglement zu einem neuen Rahmennutzungsplan zusammengefasst werden. Was diese Arbeit kostet, sei schwierig abzuschätzen, sagten ­sowohl Stadtpräsident Alex Brühwiler als auch Thomas Künzle (SVP), Präsident der Baukommission. Nur hielt die Kommission einen Rahmenkredit von mehr als einer Million Franken für übertrieben; 900000 genügten. Alle 30 anwesenden Parlamen­tarier stimmten dem Antrag der Baukommission zu. Zudem bewirkte das Parlament eine Korrektur in der Organisation. In den Prozess wird nun keine Begleitgruppe eingesetzt, die aus allen politischen Gruppen hätte zusammengesetzt werden sollen.

Einig war sich das Parlament auch in einer personellen Frage. Werner Bischofberger (SP), der für die zurückgetretene Marlis Eeg-Blöchliger ins Parlament nachgerückt war, wurde als ihr Nachfolger einstimmig in die Baukommission gewählt.

Übereinstimmung gab es auch beim Geschäft zur Sanierung der Schlachthofstrasse. Die Parlamentarier sehen den Sanierungsbedarf ebenso wie der Stadtrat und stimmten der Vor­lage 100-prozentig zu. Für die Strassenbauarbeiten wurde ein Kredit in der Höhe von etwas mehr als 1,2 Millionen Franken gesprochen. Fast den gleichen Betrag braucht es zusätzlich für die Erneuerung der Werkleitungen.

Zufrieden gab sich am Abend Florin Scherrer (CVP), der eine Interpellation für ein Parkleitsystem eingereicht hatte. Mit der Antwort des Stadtrats, in der es hiess, man wolle ein solches System bald prüfen, sei er einverstanden. (ses)