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«100 Jahre Kampf fürs Eigentum»

Der Hauseigentümerverband Rorschach und Umgebung begeht seine 100. HV als Fest und will mit dem HEV Goldach zu einer grösseren Sektion fusionieren. Der Kantonalpräsident ruft auf, weitere 100 Jahre fürs Eigentum zu kämpfen.
Fritz Bichsel
HEV-Präsident Edgar Lona begrüsst 260 Mitglieder und Gäste, unter ihnen Marc Mächler (links), neuer Regierungsrat, und Kantonsrat Andreas Hartmann, neuer Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes. (Bild: Fritz Bichsel)

HEV-Präsident Edgar Lona begrüsst 260 Mitglieder und Gäste, unter ihnen Marc Mächler (links), neuer Regierungsrat, und Kantonsrat Andreas Hartmann, neuer Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes. (Bild: Fritz Bichsel)

REGION RORSCHACH. Als festlichen Rahmen wählte der Vorstand das Seerestaurant. Weil 260 Mitglieder und Gäste teilnehmen, verteilt sich das Treffen an gedeckten Tischen auf zwei Stockwerke. Präsident Edgar Lona wickelt unten die 100. Hauptversammlung ab, blickt oben zurück und und auch in die nahe Zukunft.

Den Entscheid über eine Beitragserhöhung und die Wahlen verschiebt die Versammlung ins nächste Jahr. Nicht allein, damit mehr Zeit bleibt zum Feiern, sondern auch, weil eine Fusion zur Diskussion steht: Die Mitglieder werden 2017 entscheiden, ob sich der hauptsächlich für Rorschach, Rorschacherberg, Eggersriet und Mörschwil tätige Hauseigentümerverband (HEV) Rorschach und der vorwiegend in Goldach, Untereggen, Tübach und Steinach aktive HEV Goldach zusammenschliessen zu einer starken regionalen Sektion.

Von Not ins Paradies, aber . . .

Begonnen hatte es am 8. November 2015 mit der Gründung eines Verbandes für die Eigentümer von Liegenschaften in Rorschach – kurz vor dem Entstehen des landesweiten Verbandes. Erster Präsident war Advokat Dr. B. Heberlein (dessen Telefonnummer erst zwei Zahlen hatte). Probleme und Ängste in der Kriegszeit gaben den Anstoss, Anliegen der Hauseigentümer gemeinsam zu vertreten, wie Edgar Lona aus Akten zitiert.

Kantonalpräsident Walter Locher, der zusammen mit Geschäftsführer Karl Güntzel an die Jubiläumsfeier der Rorschacher kam, beleuchtet Wandel und gleichbleibende Aufgaben. In Not und Angst habe die Bevölkerung gelebt, als der HEV Rorschach während des Ersten Weltkriegs entstand. Heute lebten wir vergleichsweise im Paradies. «Aber wir sind auch Meister in bürokratischem Regulieren geworden. Unter immer mehr Vorschriften statt Eigenverantwortung leiden Hauseigentümer besonders.» Der FDP-Kantonsrat ruft deshalb auf, «die Freiheit zu verteidigen, weitere 100 Jahre fürs Eigentum zu kämpfen».

Dienstleistungen und Politik

Beim HEV Rorschach wuchsen Gebiet, Mitgliederzahl und Aufgaben. Er führt eine eigene Geschäftsstelle, seit zehn Jahren im Hafenzentrum. Dieses war auch 2015 stark gefragt für Auskünfte und Beratungen, Verwaltung und Schätzung von Liegenschaften, Wohnungsabnahmen oder Vermittlung von Räumen. Mit solchen Dienstleistungen und der Zunahme des Wohneigentums wuchs die Sektion in den vergangenen dreissig Jahren von knapp 900 auf fast 1300 Mitglieder, informiert der Präsident.

Nebst Diensten für Mitglieder wirkt der HEV auf allen Ebenen politisch für Anliegen der Eigentümer. So kann Edgar Lona zur 100. HV der Sektion Rorschach auch Politiker begrüssen: Regierungsrat Marc Mächler, die Rorschacher Kantonsräte Jürg Bereuter (Vizepräsident des kantonalen HEV) und Andreas Hartmann (neuer Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes), die Gemeindepräsidenten Roger Hochreutener und Thomas Würth und Stadtrat Stefan Meier (auch als Vertreter von Stadtpräsident und Nationalrat Thomas Müller, der nicht rechtzeitig aus dem Bundeshaus wegkam).

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