100 000 Franken für ein Konzept

«Der Kanton Thurgau ist daran, ein Geriatriekonzept zu erarbeiten. Demenz ist ein wichtiger Teil davon», sagt Susanna Schuppisser, Projektleiterin und stellvertretende Chefin des Thurgauer Amts für Gesundheit.

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«Der Kanton Thurgau ist daran, ein Geriatriekonzept zu erarbeiten. Demenz ist ein wichtiger Teil davon», sagt Susanna Schuppisser, Projektleiterin und stellvertretende Chefin des Thurgauer Amts für Gesundheit. In der Arbeitsgruppe und in Teilprojekten sind die Alzheimervereinigung ebenso wie Fachpersonen aus weiteren Organisationen und Institutionen vertreten. Insgesamt seien 41 Personen direkt am Projekt beteiligt. Erste Ergebnisse seien am 4. November in der Arbeitsgruppe präsentiert worden.

Thurgau bis März 2016

«Insbesondere an den Massnahmen im Bereich Demenz wird noch intensiv gearbeitet», sagt Schuppisser. Der Abschluss des Gesamtprojektes ist für Ende März 2016 vorgesehen, ab Mitte 2015 ist eine breite Vernehmlassung geplant. Die Ziele und zugehörigen Massnahmen würden nun präzisiert und mit Blick auf die Finanzierung priorisiert.

Auch Ausserrhoden will Konzept

Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden will in den nächsten Jahren ein Geriatriekonzept erarbeiten, sagt Reto Fausch, Leiter des Amts für Gesundheit. «Wir wollen aufgrund der zu erwartenden demographischen Entwicklung ein Konzept für die medizinische Versorgung älterer Menschen entwickeln. Unter anderem soll darin auch die Versorgung für Demenzkranke berücksichtigt werden.» Der Projektstart hänge von der Verfügbarkeit der finanziellen Ressourcen ab. Die Konzeptarbeit werde rund 100 000 Franken kosten. Im Rahmen des Projekts «Geriatrie» werde auch abgeklärt, in welcher Form mit den Nachbarkantonen zusammengearbeitet werde. «Wir werden uns sicher von anderen Kantonen inspirieren lassen», sagt Fausch.

«Älterwerden in AI» ab 2015

In Appenzell Innerrhoden wird die nationale Demenzstrategie in das Konzept «Älter werden in AI» 2015 einfliessen. Das Konzept sei noch in Vorbereitung, sagt Mathias Cajochen, Leiter des Innerrhoder Gesundheitsamts. (jar)