ST.GALLEN: Auf Hundesuche in Pfosten gefahren

Ein 72-Jähriger hat am Montagabend auf der Suche nach seinen drei ausgebüxten Hunden mit seinem Auto in St.Gallen einen Pfosten umgefahren. Der Polizei jedoch gab er an, ein anderer habe sein Fahrzeug beschädigt.

Drucken
Teilen
Der Pfosten war's - und nicht ein anderer Autofahrer. (Bild: Stapo SG)

Der Pfosten war's - und nicht ein anderer Autofahrer. (Bild: Stapo SG)

Der 72-Jährige war um 18.30 Uhr mit seinen drei Hunden auf einem Spaziergang im Gebiet Ochsenweid. Als die Tiere davonrannten, meldete er dies der Stadtpolizei, machte sich aber selbst auf die Suche nach ihnen. Dabei fuhr er mit seinem Auto auf dem Gerbeweg einen Metallpfosten um, kümmerte sich aber nicht um den Schaden, wie die Stadtpolizei mitteilt.

In der Zwischenzeit hatte ein Passant die Hunde gefunden. Als der Besitzer seine Tiere abgeholt hatte, meldete er sich erneut bei der Stadtpolizei und gab an, dass ein Fahrzeug sein Auto beschädigt habe und davongefahren sei. Die Polizei jedoch zweifelte an dieser Version und rückte zum vermeintlichen Unfallort aus. Erst dann gab der 72-Jährige den Selbstunfall zu. Der Schaden an Auto und Pfosten beläuft sich auf mehrere tausend Franken, der Mann wird wegen des Unfalls und der Falschaussage angezeigt. (stapo/sg)