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ST.GALLEN: 33 Jahre sind nicht genug: Ständerat Paul Rechsteiner tritt 2019 wieder an

Paul Rechsteiner, der 65-jährige Doyen der St.Galler SP, will Ständerat bleiben. Das Präsidium des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes indes gibt er per Ende Jahr ab.
Stefan Schmid, Regula Weik
Paul Rechsteiner wurde 1986 in den Nationalrat gewählt. (Bild: Keystone)

Paul Rechsteiner wurde 1986 in den Nationalrat gewählt. (Bild: Keystone)

Eine erste wichtige Personalie in der St.Galler Politik ist geklärt: SP-Ständerat Paul Rechsteiner tritt bei den nationalen Wahlen vom Oktober 2019 erneut an. Dies gibt der 65-Jährige bekannt. Rechsteiner politisiert aktuell seit 32 Jahren im Bundeshaus. 1986 wurde der damals 33-jährige Stadtsanktgaller erstmals in den Nationalrat gewählt. Seit 2011 vertritt er zusammen mit FDP-Kollegin Karin Keller-Sutter den Kanton St.Gallen in der kleinen Kammer.

Paul Rechsteiner 1986, seiner Erstwahl, im Nationalratssaal in Bern. (Bild: Keystone)
1987 (Bild: Keystone)
Die SP-Nationalräte Paul Rechsteiner, Moritz Leuenberger und Ursula Mauch diskutieren im März 1988 miteinander während der Frühlingssession anlässlich der Debatte über die international beschlossenen Sanktionen gegen Südafrika. (Bild: Keystone)
Paul Rechsteiner mit Kollege Arnold Koller von der CVP 1989. (Bild: Keystone)
Eine Parlamentarier-Delegation mit v.l.n.r. Helmut Hubacher, Monika Stocker, Hans Zbinden, Paul Rechsteiner, Susanne Leutenegger-Oberholzer, Franz Jaeger besichtigen im April 1990 das Gelände des geplanten Waffenplatzes Neuchlen-Anschwilen. (Bild: Keystone)
Rene Rhinow (FDP-Ständerat für den Kanton Basel-Landschaft), im Hintergrund Paul Rechsteiner. Diskutiert wurde über die Initiative: "40 Waffenplätze sind genug - Umweltschutz auch beim Militär". Aufgenommen wurde das Bild im August 1992. (Bild: Keystone)
1995 (Bild: Keystone)
1995 (Bild: Keystone)
Die beiden SP-Nationalräte Paul Rechsteiner Nils de Dardel 1997. (Bild: Keystone)
1998 (Bild: Keystone)
1999 (Bild: Keystone)
2000 (Bild: Keystone)
Paul Rechsteiner mit Ratskollege Remo Gysin am 1. Mai Demonstrationszug 2001. (Bild: Keystone)
2002 (Bild: Keystone)
2003 (Bild: Keystone)
Paul Rechsteiner, schon damals Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), Regula Rytz, Zentralsekretärin des SGB, und Alexander Tschäppät, Zentralpraesident Kaufmaennischer Veband im Jahr 2004. (Bild: Keystone)
2005 (Bild: Keystone)
2006 (Bild: Keystone)
2007 (Bild: Keystone)
2008 (Bild: Keystone)
2009 (Bild: Keystone)
2010 (Bild: Keystone)
Paul Rechsteiner gewinnt 2011 gegen Toni Brunner (SVP) und Michael Hüppi (CVP) das Rennen um den freigewordenen Ständeratssitz von Eugen David (CVP). (Bild: Keystone)
Ständerätin Karin Keller-Sutter und Ständerat Paul Rechsteiner 2012. (Bild: Keystone)
2013 (Bild: Keystone)
2014 (Bild: Keystone)
Wiederwahl: Paul Rechsteiner setzt sich im zweiten Wahlgang gegen Thomas Müller (SVP) klar durch. (Bild: Keystone)
2016 (Bild: Keystone)
Gespräch zwischen Karin Keller-Sutter (FDP) und Paul Rechsteiner (SP) zur Rentenreform 2017. (Bild: Keystone)
Paul Rechsteiner und Kollege Hans Wicki von FDP 2018. (Bild: Keystone)
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Paul Rechsteiner im Laufe der Zeit



Rechsteiner begründet seinen Entscheid primär mit anstehenden verkehrspolitischen Weichenstellungen, die für die Ostschweiz von grosser Bedeutung seien. «St.Gallen braucht starke Stimmen in Bern», sagt Rechsteiner. Karin Keller-Sutter und er seien ein eingespieltes Team, das ein breites Interessenspektrum abbilde. «Doch wenn es um St.Gallen geht, ziehen wir am selben Strick.» Die Ostschweiz sei in der Vergangenheit mehrfach nicht berücksichtigt worden, wenn es um zentrale Infrastrukturprojekte gegangen sei. Ein starkes Duo im Ständerat sei wichtig, um zusammen mit dem Kanton Gegendruck aufzubauen, so Rechsteiner.

Mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur lanciert Paul Rechsteiner den Kampf um die beiden St.Galler Sitze im Stöckli. Klar scheint: Sollte Karin Keller-Sutter in der Zwischenzeit nicht in den Bundesrat gewählt werden, dürfte auch die FDP-Frau bei den nächsten Wahlen wieder antreten. CVP und SVP, die beiden anderen grossen Parteien im Kanton, müssten in diesem Fall gegen zwei Bisherige, die zudem auffallend gut harmonieren, in den Ring steigen. Noch ist nicht klar, auf welche Köpfe diese Parteien setzen.


Gleichzeitig mit seiner erneuten Kandidatur für den Ständerat gibt Paul Rechsteiner den Rücktritt als Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) per Ende 2018 bekannt. Der SGB sei personell hervorragend aufgestellt. Es sei daher Zeit für einen Generationenwechsel an der Spitze. Rechsteiner präsidiert den Gewerkschaftsbund seit 20 Jahren.

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