«Steuerstrategie ist aufgegangen»

Die Ausserrhoder Staatsrechnung 2012 schliesst mit einem Defizit von 21,9 Millionen Franken Die Gründe dafür sind tiefere Steuereinnahmen und höhere Ausgaben. Auch in den kommenden Jahren wird mit Defiziten in dieser Grössenordnung gerechnet.

Drucken
Teilen

Die Ausserrhoder Staatsrechnung 2012 schliesst mit einem Defizit von 21,9 Millionen Franken Die Gründe dafür sind tiefere Steuereinnahmen und höhere Ausgaben. Auch in den kommenden Jahren wird mit Defiziten in dieser Grössenordnung gerechnet. Vorläufig können diese mit dem Eigenkapital aufgefangen werden. Ab 2015 soll dann das Entlastungsprogramm greifen. Steuererhöhungen sind gemäss Finanzdirektor Köbi Frei derzeit vom Regierungsrat nicht vorgesehen. Seit 2008 verfügt der Kanton über schweizweit tiefe Steuersätze für Unternehmen. Gemäss Frei ist die Strategie aufgegangen. Die Steuerkraft pro Einwohner sei seit 2008 um acht Prozent angestiegen. Dagegen sei die Entwicklung der Bevölkerungszahl und des Bruttoinlandprodukts des Kantons stehengeblieben. «Die Steuerstrategie hilft, dieses Nullwachstum zu kompensieren», so Frei. Ferner ist seit 2008 der Personalaufwand der kantonalen Verwaltung um gut 10 Millionen auf 77,8 Millionen Franken angestiegen. (pk)