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STEUERGESETZ: Familien profitieren

Der St. Galler Kantonsrat hat höhere Steuerabzüge für Familien mit Kindern beschlossen. So steigt der Abzug für Kinderprämien von bisher 600 auf 1000 Franken.
Andreas Kneubühler/sda
Ob für die Drittbetreuung oder für die Krankenversicherung: Die Steuerabzüge für Kinder werden erhöht. (Bild: Sean Gallup/Getty)

Ob für die Drittbetreuung oder für die Krankenversicherung: Die Steuerabzüge für Kinder werden erhöht. (Bild: Sean Gallup/Getty)

Andreas Kneubühler/SDA

ostschweiz@tagblatt.ch

Der Kantonsrat hat am zweiten Sessionstag in erster Lesung Steuererleichterungen für Familien beschlossen. Den Anstoss dazu gab eine Motion, die allerdings nur in geänderter Form überwiesen worden war. Die SP-Grüne-Fraktion hatte zuerst generelle Anpassungen der Pauschalabzüge für Versicherungsprämien verlangt, damit aber keine Mehrheit gefunden.

Nach längeren Diskussionen setzte sich eine abgeänderte Version der CVP-Fraktion durch, welche die höheren Steuerabzüge auf die Krankenkassenprämien für Kinder beschränken wollte. Konkret soll der maximale Steuerabzug der Kinderprämien von bisher 600 auf 1000 Franken erhöht werden.

Steuerausfälle von 2,4 Millionen Franken

In der vorberatenden Kommission war der Vorschlag unbestritten gewesen. Gerechnet wird mit Steuerausfällen von 2,4 Mil­lionen Franken an einfachen Steuern.

Weiter sollten die Abzüge für die Betreuung von Kindern durch Drittpersonen von 7500 auf 15000 Franken erhöht werden. Dazu gab es in der Session verschiedene Anträge, die eine Erhöhung des Abzugs auf 25000 Franken verlangten.

Die Fraktionen von CVP-GLP, FDP und SP-Grüne – unterstützt von einem Teil der SVP – waren sich einig, dass eine Erhöhung auf 25000 Franken ermöglicht werden soll. Der Antrag wurde mit 80 gegen 30 Stimmen bei vier Enthaltungen deutlich angenommen.

Ausweitung der Abzüge abgelehnt

Die SVP verlangte in einem weiteren Antrag zusätzlich höhere Abzüge auch für andere Versicherungsprämien, von denen alle Steuerpflichtigen profitieren würden. Die Maxima seien seit 1999 unverändert geblieben, sagte der Sprecher der SVP-Fraktion. Das Anliegen sei Bestandteil eines Pakets, das bald im Zusammenhang mit der Steuervorlage 17 präsentiert werde, wandten verschiedene Sprecher anderer Fraktionen ein. Es sei dafür der falsche Zeitpunkt. Der Antrag wurde dann auch mit 71 gegen 42 Stimmen abgelehnt.

Mit diesen Beschlüssen hat der Kantonsrat in erster Lesung den maximalen Steuerabzug der Kinderprämien von bisher 600 auf 1000 Franken erhöht. Die Abzüge für die Kinderbetreuung durch Drittpersonen werden von bisher 7500 auf maximal 25000 Franken angehoben.

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