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Sterbehilfe bleibt eine Ausnahme

Vorstoss Der Thurgauer Grosse Rat hat gestern eine Interpellation von Parlamentariern der SVP, CVP und EVP zum Thema Sterbehilfe diskutiert. Die Interpellanten fürchten, dass Sterbehilfe zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit werde. Der Staat müsse sich fragen, ob er wirklich alles tue, um das Leben gemäss der christlichen Ethik zu schützen. Die Zahlen des Kantons belegen einen Anstieg, aber auf sehr tiefem Niveau. Im vergangenen Jahr stehen auf dem Kantonsgebiet 22 Fälle von Suizidhilfe einem Total von 1986 Todesfällen gegenüber. Sterbehilfe sei «immer noch die klare Ausnahme und nicht die Normalität», schreibt die Regierung in ihrer Antwort. Regierungsrat Jakob Stark hielt gestern fest, damit machten die Sterbehilfe-Fälle weniger als 1 Prozent der Todesfälle aus. Schweizweit seien es 1,6 Prozent. Nur wer unheilbar schwer krank und urteilsfähig sei, erfülle im Thurgau die Voraussetzungen für Sterbehilfe. «Bisher wurden die Voraussetzungen immer vollumfänglich erfüllt.» Von 51 Pflegeheimen im Kanton lassen 9 die Sterbehilfe zu. Die Thurgauer Spitäler hingegen erlauben Sterbehilfe generell nicht. (sme.)

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