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Statistikplattform für die Bodenseeregion

Seit 2004 werden die Daten der Bodenseeregion grenzüberschreitend zentral gesammelt. Erhoben werden Daten zu Flächen, Bevölkerung, Beschäftigung, Wirtschaft und Tourismus.
Georg Wex

Die Anfänge der Statistikplattform Bodensee gehen zurück auf das Jahr 2004, als begonnen wurde, die Daten der internationalen Bodenseeregion grenzüberschreitend zentral zu sammeln. Zunächst entwickelte und betreute das Beratungsunternehmen Translake GmbH in Konstanz das Projekt im Auftrag der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und im Zuge des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. In der IBK sind die in der Bodenseeregion liegenden deutschen und österreichischen Bundesländer, die Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein zusammengeschlossen.

Translake koordinierte die Zusammenarbeit von Statistikämtern der Länder und Kantone, Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH (IBT). Nach sieben Jahren wurde daraus eine dauerhafte Arbeitsgruppe der Kommission Wirtschaft der IBK, angesiedelt im Volkswirtschaftsdepartement, Fachstelle für Statistik, im Kanton St.Gallen. Erhoben werden Daten zu Flächen, Bevölkerung, Beschäftigung, Wirtschaft und Tourismus. «Relativ neu ist das Arbeitsmonitoring», berichtet Lutz Benson, Geschäftsführer der Statistikplattform. Eingeführt wurde es vor drei Jahren. «Das ist der Bereich, der am intensivsten bewirtschaftet wird», sagt Benson.

In jeder zweiten Woche nach Monatsende gibt es an einem Werktag neue Zahlen und alle drei Monate einen Newsletter. Die Statistikplattform stellt Kennzahlen zum grenzüberschreitenden Bodenseeraum zur Verfügung. Die veröffentlichten Zahlen sind von der Internetplattform abrufbar. Genutzt werden die Daten von den IBK-Geschäftsstellen und den Stellen für Interreg-Projekte, weiss Benson. Es gebe gelegentlich auch Nutzungen über das IBK-Gebiet hinaus, beispielsweise zur Vorbereitung grenzüberschreitender Planungen im Bereich der Raumordnung (Raumordnungskataster). Dazu kommen direkte Anfragen aus der Wissenschaft, von Studierenden und Privatpersonen.

Die Daten selber kommen von den statistischen Einrichtungen in den jeweiligen Ländern und Einrichtungen. In der Regel, sagt Lutz Benson, werden die Statistiken, vom Arbeitsmonitoring abgesehen, einmal im Jahr aktualisiert. Alle drei Jahre wird ein Faltblatt «Die internationale Bodenseeregion in Zahlen» veröffentlicht, zuletzt 2017, das ebenfalls online abrufbar ist: www.statistik-bodensee.org.

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