Standbesitzer sind verantwortlich

Weil er am OpenAir St. Gallen ohne Arbeitsbewilligung gearbeitet hat, ist ein abgewiesener Asylsuchender bestraft worden. Das Festival betreffe dieser Fall nicht, heisst es von der Festivalleitung. Verantwortlich seien die Standbesitzer.

Perrine Woodtli
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An den Ständen am OpenAir St. Gallen arbeiten auch solche, die eigentlich nicht dazu befugt sind. (Archivbild: Urs Jaudas)

An den Ständen am OpenAir St. Gallen arbeiten auch solche, die eigentlich nicht dazu befugt sind. (Archivbild: Urs Jaudas)

ST. GALLEN. Personen, die ohne Arbeitsbewilligung an Ständen am OpenAir St. Gallen arbeiten, gibt es laut Mediensprecherin Sabine Bianchi «immer wieder mal». Dass an den Ständen die Regeln eingehalten werden, liege im Verantwortungsbereich des Standbesitzers und nicht in jenem des OpenAir. Den Standbesitzern werde lediglich der Standplatz auf dem Gelände vermietet. «Für alles Weitere sind sie verantwortlich», sagt Bianchi.

Zum Thema wurde dies, weil am letztjährigen OpenAir ein 27jähriger abgewiesener Asylsuchender aus Tibet an einem Verpflegungsstand arbeitete. Er musste sich deshalb am vergangenen Freitag vor dem Kreisgericht St. Gallen verantworten.

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