Ständeratswahl: SP greift die Bürgerlichen an

St. Gallen. Der Wahlkampf hat begonnen. In einer Mittelung kritisiert die SP St. Gallen die beiden St. Galler Ständeratsmitglieder Eugen David (CVP) und Erika Forster (FDP). Diese hätten einen Frontalangriff auf die AHV gestartet.

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St. Gallen. Der Wahlkampf hat begonnen. In einer Mittelung kritisiert die SP St. Gallen die beiden St. Galler Ständeratsmitglieder Eugen David (CVP) und Erika Forster (FDP). Diese hätten einen Frontalangriff auf die AHV gestartet. Vergangene Woche hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates auf Initiative von Forster und David beschlossen, das AHV-Frauenrentenalter auf 65 anzuheben und die Rentenleistungen weiter zu verschlechtern.

Die SP des Kantons St. Gallen verurteilt die Initiative der beiden St. Galler Ständeräte auf die AHV. Die Partei gibt zu bedenken, dass die AHV, die am besten finanzierte Sozialversicherung ist und eine Verschlechterung der Rentenleistungen nicht notwendig sei.

Das Verhalten von Forster und David zeige eindrücklich auf, wie dringend ein Wechsel im Ständerat sei. SP-Kandidat Paul Rechsteiner werde die Renten verteidigen. Eine Heraufsetzung des Rentenalters komme einer Rentensenkung gleich. Es sei eine Realität, dass 55jährige Personen, welche ihre Stelle verlieren, fast keine Chance mehr hätten, eine neue Stelle zu finden. (red.)

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