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Stadt St.Gallen kauft die Burgweier: Areal soll als Naherholungsgebiet geöffnet werden

Die Politische Gemeinde St.Gallen hat das Burgweierareal im Gebiet Vonwil-Schönenwegen-Waldacker im Westen der Stadt . Mit dem Erwerb wird die eindrückliche Weiherlandschaft als Naturpark und Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zugänglich.
Tim Naef
Zwei von ehemals vier Weihern existieren im Areal der Burgweier immer noch. Seinen Namen hat das Areal von der Burg Waldegg (hinten rechts), zu der es einst gehörte. (Bild: Sam Thomas - 24. Oktober 2003)

Zwei von ehemals vier Weihern existieren im Areal der Burgweier immer noch. Seinen Namen hat das Areal von der Burg Waldegg (hinten rechts), zu der es einst gehörte. (Bild: Sam Thomas - 24. Oktober 2003)

(vre) Die Stadt St.Gallen kauft das Areal der Burgweier. Das teilt die Stadt in einer Medienmitteilung mit. Die grösste zusammenhängende innerstädtische Grünanlage mit zwei Weihern und dem historisch bedeutsamen «Tröckneturm» soll als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Überlegungen, das Areal der Burgweier am westlichen Rand der Quartiere Lachen und St.Otmar zu erwerben, gab's bei der Stadt St.Gallen bereits vor 100 Jahren. Damals beherbergte das Gebiet eine Rotfärberei; sie dislozierte nach dem ersten Weltkrieg ins Sittertal. Die Fabrikgebäude wurden in den 1920er-Jahren abgerissen. An die textile Vergangenheit des Burgweier-Areals erinnert bis heute der 1828 erstellte, bis 2003 totalsanierte Tröckneturm.

Im Tröckneturm finden seither Veranstaltungen statt. Die Burgweier selber liegen seit 2004 im Dornröschenschlaf. Damals lehnte das städtische Stimmvolk in einer Referendumsabstimmung die Umteilung einer Ecke des Areals an der Burgstrasse in die Bauzone ab. Das damit verbundene Projekt hätte eine Baulücke schliessen und die finanzielle Grundlage für die Entwicklung des ganzen Areals liefern sollen. Die Grünfläche rund um die Weiher hätte teils ökologisch aufgewertet, teils für die Quartierbevölkerung geöffnet werden sollen.

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