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Staat zahlt für Obduktion

Nach einem aussergewöhnlichen Todesfall stellt sich die Frage nach einer Obduktion. Wer trägt die Kosten? Und spielen diese eine Rolle beim Entscheid? «Unter keinen Umständen. Wir reden hier von rund 1800 Franken», sagt Roman Dobler von der St. Galler Staatsanwaltschaft.

Nach einem aussergewöhnlichen Todesfall stellt sich die Frage nach einer Obduktion. Wer trägt die Kosten? Und spielen diese eine Rolle beim Entscheid? «Unter keinen Umständen. Wir reden hier von rund 1800 Franken», sagt Roman Dobler von der St. Galler Staatsanwaltschaft. «Wenn wir eine Obduktion anordnen und keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung gefunden werden, trägt der Staat die Kosten. Ist das Gegenteil der Fall, geht der Betrag in die Verfahrenskosten über.» Ähnlich sieht es in Appenzell Ausserrhoden aus; meist trägt der Staat die Kosten. Mit Ausnahmen: «Bei einem Selbstmord gehen die Kosten zu- lasten der Hinterbliebenen», sagt Bruno Werlen von der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft. «Handelt es sich aber um ein Tötungsdelikt, trägt der Täter die Kosten.» Sehen die Behörden von einer Obduktion ab, kann diese von den Hinterbliebenen veranlasst werden. «Obduktionen im Auftrag von Hausärzten und Angehörigen führen wir in der Regel kostenlos durch», sagt Wolfram Jochum, Chefarzt des St. Galler Instituts für Pathologie. «Wir verstehen dies als Dienst an der Allgemeinheit.» (tn)

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