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St. Margarethen: Drohung mit der Kettensäge an Halloween bleibt ohne Konsequenzen

Da die Strafanzeige zurück gezogen wurde, kommt ein 39-jähriger Mann aus dem Thurgau ungeschoren davon. Er hatte an Halloween Kinder erschreckt, weil ihn das wiederholte Klingeln an seiner Haustüre genervt hat.
Ida Sandl
Ein Halloween-Kürbis. Dass Kinder am 31. Oktober von Haus zu Haus ziehen und um Süssigkeiten betteln, kam bei einem 39-jährigen Mann nicht gut an. (Bild: PD)

Ein Halloween-Kürbis. Dass Kinder am 31. Oktober von Haus zu Haus ziehen und um Süssigkeiten betteln, kam bei einem 39-jährigen Mann nicht gut an. (Bild: PD)

Es war wohl ein schlechter Scherz, den sich ein 39-Jähriger in
St. Margarethen zu Halloween leistete. Diese Erkenntnis drängt sich nach Abschluss des Strafverfahrens auf.

Der seltsame Vorfall passierte am 31. Oktober 2018 abends. Der Mann fühlte sich genervt, weil mehrmals Kinder an seiner Haustür geklingelt hatten. Zu den Polizisten sagt er, dass er auch «Halloween machen» wollte. Das sah dann so aus, dass er mit der laufenden Kettensäge in der Hand die Haustür geöffnet hat.

Er wollte auch «Halloween machen»

Während die Kettensäge lief, waren auf der gegenüberliegenden Strassenseite mehrere Kinder unterwegs. Sie bekamen es mit der Angst zu tun und verständigten ihre Eltern. «Grundsätzlich ist das Verhalten des Beschuldigten geeignet, den Tatbestand der Drohung zu erfüllen», sagt Marco Breu, Medienverantwortlicher der Thurgauer Staatsanwaltschaft.

Wo kein Kläger, da kein Richter

Bei der Drohung handle es sich aber um ein Antragsdelikt. Das heisst, der Strafantrag ist eine Prozessvoraussetzung. Die Eltern der Kinder haben jedoch entweder gar keinen Strafantrag gestellt, oder ihn wieder zurückgezogen. Deshalb habe die Strafuntersuchung mit einer sogenannten Nichtanhandnahme abgeschlossen werden müssen, erklärt Breu. Denn, wo kein Kläger, da kein Richter.

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