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St. Galler Spitze in Paris

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In einem weissen Guipurekleid der St. Galler Stickereispezialisten Forster Rohnerhat sich Pop-Sängerin Rihanna kürzlich gezeigt. Die 29-jährige Künstlerin trug das Kleid am vergangenen Freitag an der Verleihung eines Modepreises in Paris zur Schau. Guipure wird wegen des Her­stellungsprozesses auch als Ätzstickerei bezeichnet. St. Galler Stickereien benutzten die Guipure-Stickerei bereits im 19. Jahrhundert, berichtet die NZZ. Die Guipure wird dabei auf ein Grundgewebe gestickt. Dieses durchläuft anschliessend ein Acetonbad, bei dem die Basis – meist Seide – weggeätzt wird. Der daraus resultierende durchbrochene Stoff gleicht der aufwenig produzierten Klöppelspitze – und wurde so für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwinglich. Heute ist der Laufmeter ab 200 Franken erhältlich. Rihannas Dior-Kleid dürfte um einiges teurer gewesen sein. (sro)

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