St. Galler Geld für Zürcher S-Bahn

Verkehr Geld sparen, ohne die Leistung abzubauen: Das ist eine der Aufgaben, welche die SBB mit der neuen Zielvereinbarung über den Betrieb der Zürcher S-Bahn für die Jahre 2016 bis 2021 gefasst haben.

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Verkehr Geld sparen, ohne die Leistung abzubauen: Das ist eine der Aufgaben, welche die SBB mit der neuen Zielvereinbarung über den Betrieb der Zürcher S-Bahn für die Jahre 2016 bis 2021 gefasst haben. Gestern unterzeichneten das Bundesamt für Verkehr, der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und die SBB die neue Zielvereinbarung. Erstmals wurde die Vereinbarung auch von den vom ZVV tangierten Kantonen St. Gallen, Thurgau, Glarus, Schwyz, Schaffhausen, Aargau und Zug mitunterzeichnet. Mit der Unterschrift haben die Vertragspartner ihr Bekenntnis zum grössten S-Bahn-System der Schweiz bekräftigt. Die Zielvereinbarung setzt den Umfang und die Qualität der von den SBB zu erbringenden Leistung fest. Ein Teil der Vereinbarung ist beispielsweise auch die Fortsetzung des Bonus-Malus-Systems im ZVV. Dieses definiert Mindeststandards bei verschiedenen Aspekten wie beispielsweise Sauberkeit oder Pünktlichkeit. Übertreffen die SBB diese Werte, erhalten sie einen Bonus. Schaffen sie es nicht, wird ein Malus fällig. Bis jetzt war dieses System für die SBB lukrativ. Es ist die bereits dritte Regelung für die Zürcher S-Bahn. Die Züge der Zürcher S-Bahn befördern täglich mehr als eine halbe Million Fahrgäste. Das ist gemäss Mitteilung fast die Hälfte aller SBB-Kunden. Die S-Bahn-Züge legen jährlich 23 Millionen Kilometer zurück. (sda)