Spitalwäscherei vor dem Ende

Die Wäscherei am Spital Grabs wird aufgehoben. Die betroffenen Mitarbeiter sollen bei einem privaten Anbieter angestellt werden – mit fairen Verträgen.

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Grabs. Die Wäscherei am Spital Grabs wird noch im Lauf dieses Sommers ausgelagert, wie der Werdenberger & Obertoggenburger schreibt. Gemäss Auskunft der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland sind von der Massnahme sieben Mitarbeitende betroffen. Ihnen sind sogenannte Änderungskündigungen zu den bisherigen Bedingungen angeboten worden.

Neue Verträge angeboten

Bei der Auslagerung von Reinigungsaufträgen in der kantonalen Verwaltung waren bereits vor einigen Jahren Mitarbeitende zu schlechteren Bedingungen von den neu beauftragten Reinigungsdiensten weiterbeschäftigt worden. Dies soll bei der Neuregelung der Wäschereidienste im Spital Grabs aber anders sein, wie Roland Rubin, Leiter Betrieb und Organisation der Spitalregion, betont.

Die Wäscherei beschäftigt derzeit neun Mitarbeitende, zwei gehen in Pension. Den anderen sei angeboten worden, in einer anderen Funktion im Spital weiterbeschäftigt oder beim privaten Wäschereidienst angestellt zu werden, der den Auftrag bekommen wird. Alle sieben Mitarbeiter würden zu den gleichen Anstellungsbedingungen weiterbeschäftigt, die sie heute haben, sagt Rubin. Die Kündigungen seien notwendig, weil die Mitarbeiter einen anderen Arbeitgeber oder eine andere Funktion hätten.

Sanierungsbedarf ist dringend

Als Grund für die Auslagerung der Wäschereiaufträge nennt Rubin dringende Investitionen im Umfang von mehreren Millionen Franken, die in der Spitalwäscherei notwendig seien. Da ab 2014 der Spitalneubau geplant sei, mache diese Investition zum jetzigen Zeitpunkt aber keinen Sinn. Zudem könnten mit der Auslagerung der Wäscherei Kosten gespart werden. (red.)