SPITALSTANDORTE: «Starkes Zeichen» für Heiden

Die Ausserrhoder Regierung reagiert wohlwollend auf eine Petition, die den Erhalt des Spitals Heiden fordert.

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Die Ausserrhoder Regierung stellt sich hinter die Petition «Zukunft für Spital Heiden», die im vergangenen Frühling mit über 12000 Unterschriften eingereicht wurde. Wie es mit dem defizitären Spital weitergehen soll, ist allerdings offen. Die Petition sei «ein starkes Zeichen für das Spital Heiden», schreibt die Regierung. Die Weiterführung des Standorts hänge existenziell vom Bekenntnis der Ausserrhoder Bevölkerung und aller Einwohnerinnen und Einwohner im Versorgungsgebiet ab. Der Regierungsrat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv damit beschäftigt, den Spitalverbund Svar zu unterstützen, «um die finanziellen Verluste künftig wenigstens zu mindern und das Vertrauen der Bevölkerung und der Zuweisenden wiederzuerlangen». Die Regierung erwarte die «Aufrechterhaltung eines medizinischen Angebots zu Gunsten der Vorderländer Bevölkerung».

Der Kantonsrat berät kommende Woche in erster Lesung eine Änderung des Gesetzes über den Spitalverbund. Unter anderem will die Regierung die ausdrückliche Nennung der Spitalstandorte Herisau und Heiden aus dem Gesetz streichen. Dies bedeute keine Schliessung des Spitals Heiden. Es ermögliche aber eine «volks- und betriebswirtschaftlich sinnvolle Anpassung des dortigen Leistungsangebots». (sda)