Spitalregion prüft Umzug nach Grabs

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Sparpotenzial Die Spitalregion Rheintal-Werdenberg-Sarganserland (SR RWS)spielt mit dem Gedanken, von Rebstein nach Grabs zu ziehen. «Noch ist nichts entschieden, und wir wissen auch noch nicht, wo wir in Grabs die Verwaltung einquartieren würden. Es ist erst eine Idee», sagt Roland Rubin, Leiter Fachbereich Betrieb und Organisation bei der SR RWS. Eine Möglichkeit könne sich im Zusammenhang mit der Sanierung oder dem Neubau der Personalhäuser ergeben. «Eine Machbarkeitsstudie soll den Raumbedarf – mit Variante auch für die Verwaltung – abklären», sagt Rubin.

Viele Autofahrten könnten gespart werden

Es geht dabei um einen erheblichen Platzbedarf für 52 Mitarbeitende, die aktuell in Rebstein, verteilt auf die Stockwerke vier und fünf im ri.nova-Gebäude, etwa die Fläche einer Etage belegen. Die geografische Lage in Rebstein sei für viele Mitarbeitende der SR RWS sehr ungünstig. «Sie besetzen Funktionen in den drei Spitälern Altstätten, Grabs und Walenstadt. Damit verbunden sind viele Autofahrten zu diesen drei Spitälern – mit entsprechendem Zeitaufwand und Fahrtkosten», erklärt Rubin. «Die zentrale Lage in Grabs würde die Situation verbessern.»

Doch bis es so weit sein könnte, wird es auf jeden Fall einige Zeit dauern. «Wir haben noch einen fixen Mitvertrag mit dem Vermieter», ergänzt Roland Rubin. Mit ein Grund für die Gedankenspiele um einen möglichen Umzug ist, dass die Spitalregion seit diesem Jahr Eigentümerin der Spitalliegenschaften in Altstätten, Grabs und Walenstadt ist. Ein Umzug nach Grabs dränge sich deshalb aus Kostengründen auf. (ht)