Spital-Petition löst grosses Echo aus

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Heiden Die Aktionsgruppe «Zukunft für Spital Heiden» hat vor zehn Tagen eine Petition angekündigt und innert zehn Tagen mehr als 2000 Unterschriften gesammelt. Gefordert wird, «dass sich die Verantwortlichen von Politik und Unternehmung mit aller Kraft für den Erhalt des Spitals Heiden einsetzen». Alt Polizeikommandant Hansjörg Ritter und SP-Kantonsrat Hannes Friedli treten als Sprecher der ­Aktionsgruppe auf. «An vielen Orten rennen wir mit unseren Unterschriftenbogen offene Türen ein», sagen sie. Am letzten Sonntag durften sie nach der Messe sogar in der Kirche Oberegg sammeln. Von den gut 2000 bisherigen Unterzeichnern stammen die meisten aus dem Appenzeller Vorderland und dem ­Innerrhoder Bezirk Oberegg. Trotzdem: «Wir haben auch Unterstützung aus dem Mittel- und dem Hinterland erhalten.» Die Unterschriftensammlung läuft noch bis am 31. März.

Auch die Gesundheitslandschaft von Appenzell Innerrhoden ist in Bewegung. Gestern wurde mitgeteilt, dass sich Standeskommission (Regierung) und Spitalrat geeinigt haben: Sie wollen künftig auf ein ambulantes Versorgungszentrum mit kleinem stationärem Bereich statt auf ein Spital setzen. (eg)