Spezielle Vorlieben

Francesca Martinello (25) aus Romanshorn ist die älteste unter den Miss-Ostschweiz-Kandidatinnen. Die Studentin hat sich erst am letzten Tag angemeldet und hatte sich zuvor noch nie mit Schönheitswettbewerben beschäftigt.

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Francesca Martinello (25) aus Romanshorn ist die älteste unter den Miss-Ostschweiz-Kandidatinnen. Die Studentin hat sich erst am letzten Tag angemeldet und hatte sich zuvor noch nie mit Schönheitswettbewerben beschäftigt. Sie hat ungewöhnliche Hobbies: Sie häkelt Manga-Tierchen und freut sich auf das neue Zelda-Videospiel. «Ich bin nicht gerade die typische Miss-Kandidatin», sagt sie über sich selbst.

Kurzhaarig, gelassen

Ihre «untypischen Miss-Eigenschaften» nennt Francesca Martinello als ihren grossen Vorteil für die Wahl: «Ich habe als einzige Kandidatin kurze Haare, bin mit Abstand die Älteste und hebe mich vom Aussehen her von den anderen Bewerberinnen ab», sagt die 25-Jährige, deren Mutter Thailänderin ist. Ihr Alter gebe ihr auch eine gewisse Gelassenheit, meint sie.

Was macht eine perfekte Frau aus? Francesca Martinello: «Zielstrebig sein und sich selbst nicht zu ernst nehmen.» Wichtig sei weniger das Aussehen, sondern vielmehr die Ausstrahlung. «Schön sind Menschen, bei denen man spontan auf der Strasse <Wow!> denkt.» Auf ihrer Suche nach dem perfekten Mann ist sie noch nicht fündig geworden. «Momentan habe ich keinen Freund», sagt sie.

Sie studiert derzeit im 9. Semester an der Universität Zürich Erziehungswissenschaften. Noch unklar ist, ob sie das Studium abschliesst. «Ich habe den Bachelor gemacht, würde jetzt aber gerne irgendwo ein Praktikum beginnen und berufliche Erfahrungen sammeln», sagt sie. Dabei steht eine Stelle im Bildungswesen im Vordergrund.

Gehäkelte Comic-Objekte

In ihrer Freizeit beschäftigt sich Martinello mit Amigurumi – das Hobby stammt aus Japan: Sie häkelt Objekte, meist aus dem Manga-Bereich. Zudem widmet sich die Romanshornerin Computerspielen. Ihre momentanen Lieblingsspiele: Zelda und Fallout 3. Als körperlichen Ausgleich geht die Miss-Kandidatin regelmässig ins Fitnessstudio und besucht den Ballettunterricht. Ihre Miss-Ostschweiz-Kandidatur sei bereits ein Gewinn, sagt sie. Es sei eine komplett neue Erfahrung. «Ich hoffe, dass ich meinen kleinen Bekanntheitsgrad und mein Netzwerk dazu nutzen kann, Kontakte für meine Projekte zu gewinnen.» So will sie zum Beispiel gerne eine Figur – «ähnlich wie Hello Kitty» – erfinden und diese dann vermarkten. René Rödiger

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