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Spektakulärer Unfall in Ricken: Kran-Chauffeur weicht Töfffahrer aus – Bergung des Krans dauert zwei bis drei Nächte

Am Dienstagmorgen ist es in Ricken zu einem spektakulären Unfall gekommen. Nachdem ein Motorradfahrer nach einem Auffahrunfall stürzte, wich ein 57-jähriger Chauffeur mit seinem 96 Tonnen schweren Spezialkran aus und fuhr eine Böschung hinunter. Zur Bergung wird in den kommenden zwei Nächten, ab jeweils 22 Uhr bis 5 Uhr, die Strasse komplett gesperrt.

(kapo/ghi) Ein 61-jähriger Motorradfahrer fuhr von Wattwil in Richtung Ricken. Dabei fuhr er auf einen Anhänger eines Personenwagen auf, welcher in gleicher Richtung unterwegs war. Der Motorradfahrer stürzte und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.

Von Ricken her fuhr gleichzeitig ein 96 Tonnen schwerer Pneukran. Der 57-jährige Chauffeur reagierte geistesgegenwärtig und wich dem auf der Strasse liegenden Motorradfahrer aus. Wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt, lenkte er seinen schweren Spezialkran über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dies hatte zur Folge, dass das Fahrzeug zur Seite kippte. Der Chauffeur konnte sich unverletzt aus seiner Kabine befreien.

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96-Tonnnen-Pneukran gerät in Ricken von der Strasse und kippt um

Spezialisten bergen nun den Kran

Zur einseitigen Verkehrsregelung musste aber die zuständige Feuerwehr aufgeboten werden. Die Bergung des Pneukrans ist eine logistische Herausforderung. Weil Hydrauliköl ausgelaufen musste zunächst mit einem Bagger die Erde abgegraben werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Spezialisten werden das Fahrzeug bergen und dann abtransportieren. Die Bergung ist sehr aufwändig: Gemäss Kantonspolizei ist beabsichtigt, in den kommenden zwei Nächten, ab jeweils 22 Uhr bis 5 Uhr, die Strasse komplett zu sperren.

Während dieser Zeit wird der Pneukran durch weitere Spezialmaschinen und Facharbeiter demontiert. Die einzelnen Teile werden dann auf Lastwagen verladen und abtransportiert. «Diese Vorgänge gehen sehr langsam und koordiniert vor sich. Sie dauern jeweils mehrere Stunden», heisst es in einer Mitteilung. Es sei durchaus möglich, dass eine dritte Nachtschicht eingeplant werden müsse.

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