Sorge um Pläne der SBB in Flawil

FLAWIL. Die Flawiler Kantonsräte Daniel Baumgartner (SP), Peter Hartmann (SP) und Raphael Kühne (CVP) sorgen sich um die Anbindung des Bahnhofs Flawil an den SBB-Fernverkehr. In einer Einfachen Anfrage zum Thema halten sie fest, die umsteigefreien Verbindungen nach St.

Drucken
Teilen

FLAWIL. Die Flawiler Kantonsräte Daniel Baumgartner (SP), Peter Hartmann (SP) und Raphael Kühne (CVP) sorgen sich um die Anbindung des Bahnhofs Flawil an den SBB-Fernverkehr. In einer Einfachen Anfrage zum Thema halten sie fest, die umsteigefreien Verbindungen nach St. Gallen sowie nach Winterthur–Flughafen-Zürich seien die Lebensader der Gemeinde Flawil. «Dies im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die zusätzlich über Autobahnanschlüsse ver-fügen.»

Der SBB-Regionalkoordinator habe die Halte der Schnellzüge in Flawil diesen Frühling in Frage gestellt. Zwar hätten die SBB diese Aussage bisher nicht bestätigt, doch es bestehe Unsicherheit über die Zukunft der Fernverkehrsanbindung. «Es fehlen auch klare Aussagen des Amtes für Öffentlichen Verkehr, ob es sich für die vitalen Interessen einer Region – auch von Industrie und Gewerbe – einsetzt oder ob es die S-Bahn höher gewichtet als den Fernverkehr», schreiben die Parlamentarier.

Die drei Kantonsräte fragen die Regierung, wie sie die wirtschaftliche Bedeutung der Schnellzughalte in Flawil einschätzt, ob sie den Ausbau dieser Anbindung an den SBB-Fernverkehr befürwortet und inwiefern sie sich beim Bund und den SBB hierfür einsetzt. (av)

Aktuelle Nachrichten