SONNTAGABEND: Jetzt ist der Krimi tot

Am Sonntag wird der 31. und letzte «Bodensee-Tatort» ausgestrahlt. Es gab bislang 50 Leichen und fünf verschiedene Kommissare.

Sabrina Bächi
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Schauspieler Roland Koch begutachtet als «Tatort»-Kommissar Matteo Lüthi die Leiche des letzten «Bodensee-Tatorts». (Bild: PD/SRF)

Schauspieler Roland Koch begutachtet als «Tatort»-Kommissar Matteo Lüthi die Leiche des letzten «Bodensee-Tatorts». (Bild: PD/SRF)

• 50 Personen wurden in den bisher ausgestrahlten 30 Bodensee-Tatorten ermordet.

• Drei Polizisten wurden getötet.

• 16 Opfer wurden erschossen: die häufigste Todesursache.

• Die zweithäufigste Todesursache ist Ertrinken.

• Drei wurden erstochen, ebenso viele zu Tode gefoltert.

• Zwei wurden erhängt und zwei andere erstickt.

• Ein Opfer wurde vergiftet; eines mit einem Stromschlag getötet.

• Bei der zweiten Folge gibt es keine Leiche, es ist ein Entführungsfall.

• Einem Opfer wurde nach dem Tod ein Goldfisch in den Mund gelegt.

• Die 21. Folge hat mit vier Leichen die meisten Toten zu bieten. Insgesamt gibt es in neun Folgen mehr als einen Toten.

• In drei Folgen hat der Schweizer Schauspieler Stefan Gubser als Seepolizist Reto Flückiger mitgespielt.

• In den letzten fünf Folgen mit Schweizer Beteiligung spielte der gebürtige Aargauer Schauspieler Roland Koch (56) den Chefermittler Matteo Lüthi.

• Der letzte «Bodensee-Tatort» wurde in 25 Tagen gedreht. Die Gesamtkosten dieser Folge belaufen sich auf 1,65 Millionen Euro. Der Schweizer Anteil davon beträgt 18 Prozent. Die Produktionsverantwortung liegt beim SWR. Für die Dreharbeiten der letzten Folge wurden etwa fünf Liter Filmblut verbraucht.

• Das verwendete Blut besteht oft aus Gelatine und Farbstoffen.

• Die Waffen sind nachgebaut und können über das Internet bestellt werden.

• Die höchsten Zuschauerzahlen hatte «Rebecca». Der Film rund um religiös verbrämten Extremismus erreichte 11 Millionen.