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SONISPHERE: Unterschriften für und gegen das Sonisphere

JONSCHWIL. Mitte August wollen Befürworter und Gegner des Sonisphere Festivals in Jonschwil je eine Petition einreichen. Dabei ist schon heute klar: ohne Anpassungen des Konzepts hat das Metal-Festival in Jonschwil keine Zukunft.
Sonisphere: Schlamm, soweit das Auge reicht. (Bild: Reto Martin)

Sonisphere: Schlamm, soweit das Auge reicht. (Bild: Reto Martin)

Am 18. Juni fand das 1. Sonisphere Festival auf der Degenau in Jonschwil statt. Es endete beinahe in einer Katastrophe: Die Besucher wurden nach Dauerregen von Schlammseen empfangen, weil kaum Bodenplatten verlegt wurden. Der Verkehr rund um Jonschwil kollabierte.

Hunderte von Autos mussten von den Bauern mit Traktoren aus dem Dreck gezogen werden, vor den Bühnen wurde mehrmals Wasser und Schlamm abgesaugt. Viele Metal-Fans reisten wegen des offensichtlichen Chaos frühzeitig heim und übten massive Kritik an den Veranstaltern.

Auch viele Anwohner sprachen von «chaotischen Zuständen». Es sei zu Randalen und massivem Vandalismus gekommen. Ein Festival mit über 45'000 Besuchern sei zu gross für das Gelände, das direkt neben der Wohnzone liege. Rund hundert Anwohnern wollen deshalb Mitte August bei der Gemeinde eine Petition einreichen.

Stefan Frei, der Gemeindepräsident von Jonschwil und Mitglied des Organisationskomitees des Festivals, weiss von der Petition der Gegner. Es gebe aber auch eine Gruppe von Befürwortern, welche ebenfalls eine Petition einreichen wolle.

Die Gemeinde habe das Konzept des Sonisphere Festivals hinterfragt. «Wir verlangen Verbesserungen bei der Infrastruktur, beim Verkehr, bei der Sicherheit und beim OK», sagt Frei. Sonst gebe es kein zweites Metal-Festival in Jonschwil.

Erholt hat sich zumindest das Festivalgelände. «Die Wiese ist wieder grün», sagt Stefan Frei. Die Kosten für die Rekultivierung müssen die Veranstalter tragen. (sda/rr)

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