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Ein Sprung ins kühle Nass, hier im Bodensee bei Arbon. (Bild: Urs Bucher)

Ein Sprung ins kühle Nass, hier im Bodensee bei Arbon. (Bild: Urs Bucher)

Badis, Grillstellen, Spielplätze: Die grosse Übersichtskarte für den Sommer am Bodensee – und einige Geheimtipps

Sie verbringen die Sommerferien in der Ostschweiz? Dann ab an den Bodensee! Wir haben alles, was die Seeregion im Sommer zu bieten hat, in einer Übersichtskarte zusammengestellt. Und: Die Seemädchen und Seebuben der Redaktion geben ihre Empfehlungen ab.
Linda Müntener/Stephanie Martina

Es muss nicht immer Italien sein. Wer seine Sommerferien Zuhause verbringt, kommt genauso auf seine Kosten. Denn Wasser, Badestrand und Gelato gibt's auch in der Ostschweiz – natürlich am Bodensee. 250 Punkte haben wir für unsere Sommer-See-Karte entlang dem Ufer zusammengetragen: Campingplätze, Museen, Häfen, Bootsverleihe, Restaurants oder Badis von Altenrhein bis Schlatt.

Kennen Sie weitere schöne Ecken in der Seeregion? Dann schicken Sie uns Ihren Geheimtipp an online@tagblatt.ch.

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Sommer am Seeufer

Kategorie

Die Tipps aus der Redaktion

Seebad Horn: Abschalten auf dem Floss

Daniel Wirth, Leiter Stadtredaktion

Daniel Wirth, Leiter Stadtredaktion

Das Seebad in Horn ist kein Rummelplatz. Im Gegenteil. Und das ist gut so. Eine grüne Wiese, ein paar Bäume und Sträucher, die Schatten spenden, zwei Ping-Pong-Tische, ein Kinderplanschbecken, ein Kiosk mit «Beizli», Sonnenschirme, Garderoben, Duschen. Viel mehr bietet das Seebad nicht. Ausser den See natürlich, einen Sprungturm und zwei schöne Flosse. Früher war deren Oberfläche aus Holz, heute sind sie mit Kunststoff beschichtet. Diese Flosse sind Oasen der Ruhe.

Es gibt nichts Schöneres im Sommer, als auf diesen flachen Liegeflächen auszuruhen, die Sonne im Gesicht, einen leichten Wind auf der Haut, die Füsse im Wasser. Und dieses sanfte Schaukeln, das einen dösen lässt. Das Seebad in Horn befindet sich rund 100 Meter westlich des Hotels Bad Horn. Der Eintritt ist für Einheimische gratis, für Auswärtige beträgt er vier Franken. Geheimtipp: Direkt beim Seebad liegt das Restaurant Chao Phraya. Dort gibt es feines thailändisches Essen zu fairen Preisen. Die kleine Gartenbeiz liegt direkt am Wasser.

Das äussere Floss im Seebad Horn: Oase der Ruhe. (Bild: Daniel Wirth)

Das äussere Floss im Seebad Horn: Oase der Ruhe. (Bild: Daniel Wirth)

Biergarten Fischerhaus, Kreuzlingen: Ferienstimmung am Bodensee

Urs Brüschweiler, Redaktor Kreuzlingen

Urs Brüschweiler, Redaktor Kreuzlingen

«Warum denn in die Ferien verreisen, wenn es zu Hause doch so schön ist.» Diesen Satz hört man bei den Gästen im Biergarten des Restaurant Fischerhauses in Kreuzlingen häufig. Unter Schatten spendenden Bäumen sitzen, eine Mass Bier oder einen Gespritzten Weissen trinken, die Aussicht geniessen. Der Platz direkt am See verbreitet so richtig Urlaubsfeeling. Der Campingplatz, die Badiwiese, der Böötli-Steg und der Kreuzlinger Jet-D'eau, alles passt. Und so richtig kitschig wird es, wenn die Sonne glutrot hinter dem Konstanzer Münster verschwindet. Einziges Manko: Ein Geheimtipp ist der Biergarten leider nicht. Wenn's schön ist, dann suchen halt alle die schönen Orte.

La Vela Caffè Bar und Gelateria, Rorschach: Italienisches Flair am See

Michel Burtscher, Redaktor Inland

Michel Burtscher, Redaktor Inland

Es muss nicht in den Süden reisen, wer Lust auf ein bisschen Italien-Feeling hat. Denn das gibt es auch im «La Vela» in Rorschach, im Erdgeschoss des ehemaligen Hotel Anker, mit Sicht auf den Bodensee. Dort findet man nicht nur ausgezeichneten Kaffee, sondern auch die beste italienische Pâtisserie der Ostschweiz: egal ob Sfogliatelle, Code d'Aragosta oder Cannoli. Nur einen Katzensprung entfernt ist die hauseigene Gelateria. Pâtissier Maurizio Cagnazio stellt seine Glacésorten nach Originalrezepturen seines Vaters aus Süditalien her.

Maurizio Cagnazio stellt Gelato in der Gelateria La Vela in Rorschach nach italienischem Familienrezept her. (Bild: Michel Canonica)

Maurizio Cagnazio stellt Gelato in der Gelateria La Vela in Rorschach nach italienischem Familienrezept her. (Bild: Michel Canonica)

Das «La Vela» bietet alles, was man sich vor, während oder nach einem Sommerspaziergang am See wünscht. Aber Achtung: Das Café ist schon lange kein Geheimtipp mehr, ein Sitzplatz nicht garantiert. Zum Glück kann man die Pâtisserie auch mitnehmen.

Ein Spaziergang von Uttwil nach Güttingen

Christa Kamm-Sager, Online-Redaktorin

Christa Kamm-Sager, Online-Redaktorin

Der Spazierweg direkt dem See entlang von Kesswil – oder etwas länger von Uttwil aus – bis nach Güttingen ist ein Vergnügen zu jeder Jahreszeit. Aber im Sommer ist dieser Weg besonders schön. Der über weite Teil schmale Kiesweg führt unmittelbar dem See entlang, ein schöner Badestrand folgt dem nächsten. Nach Kesswil passiert man den für Familien perfektesten Badeplatz überhaupt; mit Bächli, Sandstrand, Spielplatz, Volleyballfeld und Tschuttiwiese. Gleich darauf folgt der wohl schönste Abschnitt unter der schattigen Allee der riesigen Weiden und Eichen.

Die beiden Dörfer Uttwil und Kesswil sind zwei Perlen mit schönen Einkehrmöglichkeiten beispielsweise im «Pier» in Uttwil oder im «Schiff» in Kesswil. Wahlweise kann man diesen Spaziergang in eineinhalb Stunden machen – oder einen ganzen, herrlichen Sommertag entlang des Seeufers verweilen. Der Höhepunkt kommt auch hier zum Schluss: In der Besebeiz «Sunnehüsli» in Güttingen gefällt es Gross und Klein. Deshalb ist uns dieser Spaziergang lieb geblieben, obwohl die Kinder längst nicht mehr mitkommen und im «Sunnehüsli» Karrusell fahren. Aber wir essen dort immer noch gerne den feinen Nussgipfel zum Kaffee.

Badeplatz Holzenstein, Romanshorn: Hier schwimmt es sich idyllisch

Daniel Walt, Online-Redaktor

Daniel Walt, Online-Redaktor

Badetuch an Badetuch, kaum eine Armlänge Platz beim Schwimmen und langes Anstehen bei den Rutschbahnen und an den Kiosken: Wenn sich Zehntausende in den grossen Schwimmbädern der Region tummeln, ist das nicht jedermanns Sache. Doch es gibt Alternativen. Beispielsweise den Badeplatz Holzenstein in Romanshorn. Direkt am Veloweg nach Uttwil gelegen, ist die Holzensteiner Badi zu Fuss und per Velo erreichbar. Eine grosse, leicht zum See hin geneigte Liegewiese mit Sonnen- und Schattenplätzen lädt zum Relaxen ein – und an kaum einem anderen Ort am Bodensee schwimmt es sich idyllischer als in Holzenstein. Umkleidekabinen sind vorhanden, genauso eine Grillstelle. Die Nutzung des Badeplatzes Holzenstein ist kostenlos.

Eiscafé «Il Gelato», Stein am Rhein: Sommer in der Waffel

Stephanie Martina, Online-Redaktorin

Stephanie Martina, Online-Redaktorin

Stracciatella, Waldbeere oder Vanille? Was wäre ein Sommertag am Rhein ohne ein feines Glacés vom Italiener? In Stein am Rhein ist das «Il Gelato» in der Understadt Nummer 12 die beste Adresse für eine süsse Abkühlung. Alle Sorten sind hausgemacht – von den Klassikern bis hin zu aussergewöhnlicheren Sorten wie Zimt, Granatapfel oder After Eight. Auch für Allergiker lässt sich in einem der bunten Eiskübel, die sich in der Kühltheke aneinanderreihen, ein passendes Glacé finden. Fast alle Sorten sind glutenfrei, einige ohne Laktose – und sogar ein Schoggi-Glacé für Veganer steht auf der Eiskarte.

Manchmal muss man sich das Glacé aber regelrecht verdienen: An schönen Wochenenden kann sich vor dem beliebten Take Away schon mal eine längere Warteschlange bilden. Mit dem Eis in der Hand lässt es sich gemütlich dem Ufer entlang spazieren und Touristen beobachten. Oder wer etwas mehr Action möchte, kann auch den waghalsigen Jugendlichen zusehen, die von der Rheinbrücke ins Wasser springen:

Sommer-Mutprobe: Ein Junge springt von der Brücke in Stein am Rhein ins Wasser. (Bild: Benjamin Manser)

Sommer-Mutprobe: Ein Junge springt von der Brücke in Stein am Rhein ins Wasser. (Bild: Benjamin Manser)

Nachmachen sollte man die sommerliche Mutprobe aber nicht. Denn sie kann schnell gefährlich werden. Nicht nur für die Brückenspringer, sondern auch für Schwimmer, Gummibootfahrer und Kursschiff-Kapitäne. Besser, man geniesst den Nervenkitzel aus zweiter Hand – dafür aber sein Glacé umso mehr.

Badhütte Rorschach: Zwischen Holz und Wasser

Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach

Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach

Die 1924 erbaute Badhütte am Rorschacher Bodenseeufer ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Das früher nach Geschlechtern getrennte Bad bietet dennoch genug Platz ­– sei es auf den Holzliegen, im Restaurant oder auf den Flössen im Wasser.

Rorschach SG - Blick aus der Luft auf die Badhütte Rorschach.

Rorschach SG - Blick aus der Luft auf die Badhütte Rorschach.

Der Weg dorthin ist bequem: Weder Steine noch Seegras stören, die Treppen führen direkt ins kühle Nass. Sonnenschirme, Kissen und Feines aus der Badiküche sorgen für entspannte Stunden. Vor allem Erwachsene kommen auf ihre Kosten: Denn es gibt keine Spielwiese, dafür kühles Kornhausbräu.

Pipo’s Bar Berlingen: Gute Wahl, selbst bei schlechtem Wetter

Samuel Koch, Redaktor Frauenfeld/Untersee

Samuel Koch, Redaktor Frauenfeld/Untersee

Als richtiger Geheimtipp geht «Pipo’s Bar» am Westpoint in Berlingen eigentlich nicht mehr durch. Zu grossen Anklang geniesst die Lokalität von Barkeeper Philipp «Pipo» Kasper mittlerweile, auch weit über das Gebiet am Untersee hinaus. Schirmchencocktail schlürfend, sich auf einem Liegestuhl entspannend und den Sonnenuntergang beobachtend kommt garantiert Ferienstimmung auf.

Während der Hochsaison zwischen anfangs April und Ende September dient «Pipo’s Bar» tagtäglich als Tankstelle für alle Spaziergänger, Auto-, Töff- und Radfahrer, Nachtschwärmer und Geniesser. Und sollte Hundewetter einmal die herrliche Aussicht auf den Untersee und die Halbinsel Höri trüben, lohnt sich ein Besuch in Berlingen trotzdem. Dann brausen nämlich die besten Windsurfer der Region am schweizweit bekannten Hotspot übers Wasser.

Strandbad Buchhorn, Arbon: Die besten Fischknusperli

Perrine Woodtli, Redaktorin St.Gallen und Umgebung

Perrine Woodtli, Redaktorin St.Gallen und Umgebung


Wieso sich mit hundert anderen Gästen in ein Schwimmbecken zwängen, wenn man doch am Bodensee lebt? Das Strandbad Buchhorn in Arbon punktet nicht nur mit dem schönsten See, sondern auch mit einem Restaurant mit riesiger Sonnenterrasse und einer Bar mit Lounge für gemütliche Abendstunden. Und den besten Fischknusperli. Für Badegäste hat’s eine grosse Wiese und zahlreiche Platanen als Schattenspender, dafür wenig Jugendliche mit dröhnenden Musikboxen, denn die tummeln sich im vollgestopften Schwimmbad.

Steg im Strandbad Buchhorn. (Bild: Perrine Woodtli)

Steg im Strandbad Buchhorn. (Bild: Perrine Woodtli)

Wer ins kühle Nass will, hat zwei Möglichkeiten: Wer gleich in den tiefen Gewässern schwimmen will, geht über den rund 50 Meter langen Steg und springt dort hinein. Am Ende des Stegs geniesst man einen wunderbaren Ausblick auf den ganzen See. Wer direkt vom Ufer ins Wasser will, muss erst einige Meter zurücklegen, denn der Pegelstand dort ist im Sommer oft tief. Beim gemütlichen Spaziergang durchs Wasser schwimmen kleine Fische um die Beine und die Füsse versinken im braunen, kalten Schlamm. Einem echten Seemädchen oder Seebuben macht das aber nichts aus. Natur pur.

Cafeteria St. Katharinental: Geniessen mit Blick auf den Rhein

Rahel Haag, Redaktorin Frauenfeld/Untersee

Rahel Haag, Redaktorin Frauenfeld/Untersee

Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist in der Cafeteria St.Katharinental genau richtig. In der Gartenwirtschaft kann man bei schönem Wetter direkt am Rheinufer Platz nehmen und auf das fliessende Gewässer schauen. Ab und zu treiben bunte Kanus vorbei oder ein leise quakender Erpel watschelt am eigenen Tisch vorbei.

Und es geht sogar noch ruhiger. Bevor man sich ein Gläschen Wein mit einem Fitnessteller genehmigt, kann man die Klosterkirche besichtigen. Sie wurde von 1732 bis 1734 von Johann Michael Beer erbaut. Ein weiterer Vorteil: Als Besucher muss man sich nie fragen, ob die Cafeteria heute Ruhetag hat. Den gibt es hier nämlich nicht. Von Juni bis August ist sie täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet, von September bis Mai schliesst sie um 20 Uhr.

Hörnlibuck, Rorschacherberg: Nach Feierabend in die Gratis-Badi

Linda Müntener, Online-Redaktorin

Linda Müntener, Online-Redaktorin

Wer keinen Nine-to-five-Job hat, schafft es nach Feierabend kaum noch in die Badi. In der Stadt St.Gallen etwa sind die Freibäder regulär nur bis 19 Uhr geöffnet. Solche Sorgen plagen uns am See nicht. Denn, hallo St.Gallen, während ihr vor dem verschlossenen Tor zu euerm Weiher steht, liegen wir noch lange auf dem Floss. Wo? Im Strandbad Hörnlibuck in Rorschacherberg.

Der Hörnlibuck in Rorschacherberg kennt keine Öffnungszeiten. (Bild: Ralph Ribi)

Der Hörnlibuck in Rorschacherberg kennt keine Öffnungszeiten. (Bild: Ralph Ribi)

Die Badi zwischen Rorschach und Staad kennt keine Öffnungszeiten. Ideal zum Abkühlen nach einem langen Arbeitstag. Der Hörnlibuck ist mit dem Velo, Auto oder Zug gut erreichbar, die Liegewiese mit feinem Kieselstrand grenzt direkt an den See. Ins Wasser geht's entweder über die Steine (rutschig!) oder über den 30 Meter langen Holzsteg. Es gibt Garderoben, Duschen und Toiletten, den Sonnenuntergang obendrauf, und, als wäre das nicht schon schön genug: alles gratis.

Tiki Strandbar, Goldach: Die Oase für Strandliebhaber

Alexandra Pavlovic, Online-Redaktorin

Alexandra Pavlovic, Online-Redaktorin

Lust auf Sonne, Wasser und Strand, aber keine Möglichkeit, zu verreisen? Kein Problem. Das kann man auch am Bodensee, wenn auch etwas anders. Unweit des Goldacher Hafens liegt die Tiki Strandbar – eine Oase für alle Strandliebhaber.

Idylle bei Sonnenuntergang: Die Tiki Strandbar in Goldach. (Bild: Alexandra Pavlovic)

Idylle bei Sonnenuntergang: Die Tiki Strandbar in Goldach. (Bild: Alexandra Pavlovic)

Wen es von April bis September hierhin verschlägt, der kann es sich auf einem der Himmelbetten gemütlich machen, einen kühlen Mojito geniessen, seine Zehen im Sand vergraben und dem Rauschen des Wassers zuhören. Das ist aber längst nicht alles.

Für Musikliebhaber ertönt aus dem Hintergrund leise, entspannende Musik, für Feinschmecker gibt es leckere Grilladen – der Burger soll zu den Besten am Bodensee zählen – und wer den Vintage-Stil liebt, kommt dank der rustikalen Holzmöbel auf seine Kosten. Das Aufzählen der Vorzüge könnte ewig so weiter gehen, doch alles soll nicht verraten werden. Am besten das Strandflair am Bodensee gleich selber testen. Soviel sei schon mal versprochen: Es wird nicht bei einem einzigen Besuch bleiben.

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