SOB kehrt ab dem 11. Mai zum Normalfahrplan zurück – Mitarbeitende werden mit Schutzmasken ausgerüstet

Am 11. Mai löst die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Übergangsfahrplan ab. In einem Schritt setzt sie weitgehend wieder das normale Fahrplanangebot sowie das öV-Schutzkonzept um.

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Die Verpflegungszonen im Voralpen-Express bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Die Verpflegungszonen im Voralpen-Express bleiben bis auf Weiteres geschlossen. 

Adriana Ortiz Cardozo

(pd/red) Mit der Lockerung der Massnahmen des Bundes in Sachen Coronavirus werden wieder mehr Menschen unterwegs sein. Deshalb bauen die Schweizer Transportunternehmen ihr Angebot wieder deutlich aus. Auch die SOB erhöht per 11. Mai ihr Angebot und fährt mit Ausnahme eines Nachtbusangebots wieder nach regulärem Fahrplan, wie die Verantwortlichen der SOB in einer Medienmitteilung informieren.

Mit ihrem Angebot trägt die SOB vor allem den Bedürfnissen der Pendlerinnen und Pendler Rechnung. Auf touristische Reisen ist gemäss Empfehlung des BAG weiterhin zu verzichten.

Hygienemasken für Mitarbeitende im Kundenkontakt

«Der Schutz der Mitarbeitenden und der Fahrgäste hat für die Südostbahn höchste Priorität», so der Wortlaut der Mitteilung. Die SOB orientiert sich an den Reinigungs- und Hygienevorgaben des öV-Schutzkonzepts. Deshalb setzt sie ab 11. Mai diverse Massnahmen um: Die Reinigung – insbesondere von Kontaktflächen – wird intensiviert, in den grösseren Bahnhöfen werden Desinfektionsmittelspender aufgestellt, auf dem Voralpen-Express werden wieder Kundenbegleiterinnen und Kundenbegleiter eingesetzt und in den Bahnreisezentren die Öffnungszeiten sukzessive angepasst.

Mitarbeitende im Kundenkontakt stattet die SOB mit Hygienemasken und Desinfektionsmitteln für den Selbstschutz aus. Bestehen bleiben bereits getroffene Massnahmen wie die automatische Öffnung aller Zugtüren an Haltestellen, die Warteräume bleiben weiterhin geschlossen.

Vermeiden von Stosszeiten

«Reisende sollen, wenn möglich, die Stosszeiten vermeiden und schwächer frequentierte Verbindungen nutzen», heisst es weiter in der Medienmitteilung. Das öV-Schutzkonzept basiert auf den Empfehlungen des Bundes und setzt auch auf die Eigenverantwortung der Reisenden und die Rücksicht aufeinander. Falls die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, wird gemäss den Vorgaben des BAG das Tragen einer Hygienemaske dringend empfohlen. Die Transportunternehmen empfehlen den Reisenden ausserdem, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu prüfen.

Das Fahrplanangebot der SOB ab 11. Mai im Detail

  • Voralpen-Express St. Gallen–Luzern: Der Voralpen-Express verkehrt weiterhin im Stundentakt, mit Verstärkung zwischen Rapperswil und St. Gallen. Die Verpflegungszonen im Voralpen-Express bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
  • S4 St. Gallen–Uznach–Ziegelbrücke–Sargans–Rorschach–St.Gallen (Ringzug): Die S4 fährt weiterhin im Stundentakt.
  • S27 Ziegelbrücke–Siebnen-Wangen: Das Angebot auf der Linie der S27 wird wieder zu den Hauptverkehrszeiten Montag bis Freitag gefahren.
  • S13 Wädenswil–Einsiedeln: Die S13 verkehrt wieder im Halbstundentakt.
  • S40 Rapperswil–Einsiedeln: Die S40 fährt wieder im Halb-stundentakt.
  • S31 Biberbrugg–Arth-Goldau: Die S31 verkehrt weiterhin im Stundentakt.
  • Nachtbus Wil–Wattwil–Nesslau: Das Nachtbusangebot (an den Wochenenden) bleibt bis auf Weiteres eingestellt.

Regeln für alle öffentlichen Verkehrsmittel

Die Systemführerinnen Schiene (SBB) und Strasse (Postauto) haben das Konzept im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) entwickelt. Es basiert auf den Empfehlungen und Massnahmen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Regeln gelten in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen Bahnhöfen und Haltestellen. Touristische Verkehre und Nachtverbindungen sind aktuell noch eingestellt und werden im Konzept deshalb nicht behandelt. Das Schutzkonzept tritt per 11. Mai in Kraft. Es wird angepasst, wenn die Strategie des Bundesrates dies erfordert oder eine Optimierung nötig ist. (pd)

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