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«So kann es nicht weitergehen»: Was der FC St.Gallen zur grossen Pyro-Show seiner Fans sagt

Der FC St.Gallen muss pro Saison eine hohe fünfstellige Summe für Bussen wegen Pyroaktionen seiner Anhänger aufwenden. Nach den Vorkommnissen im Heimspiel gegen Servette will der Verein nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Im Namen des Vereins nimmt Mediensprecher Daniel Last Stellung.
Daniel Walt
(Bild: Urs Bucher)(Bild: Urs Bucher)
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(Bild: Daniel Walt)(Bild: Daniel Walt)
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Massive Pyrozündereien von St.Gallen-Fans

St.Galler Anhänger haben am Samstag aus Anlass des Jubiläums einer Fangruppierung Pyros gezündet wie schon lange nicht mehr. Was sagt der FC St.Gallen dazu?

Die Haltung des Vereins zum Abbrennen von Pyro ist schon immer klar und eindeutig gewesen. Es ist verboten, und wir werden allen Anforderungen nachkommen, um fehlbare Personen mit den involvierten Behörden entsprechend zu sanktionieren. Mit diesen Aktionen wird dem Verein geschadet, und zwar in massivster Art und Weise. Wir riskieren viele treue Anhänger zu verlieren, uns wird finanziell geschadet, und bei ungünstigerem Wind im Stadion wären am Samstag sogar ein Spielabbruch und damit verbunden rigorose Sanktionen gegen den Club zu erwarten gewesen.

Die Fans spielten auf einem Transparent darauf an, mit der Erhöhung des Bierpreises auf diese Saison hin seien die Pyrobussen ja bereits bezahlt. Was sagt der FC St.Gallen zu dieser Argumentation?

Wir haben die Erhöhung der Bierpreise und die Gründe, warum dieser Schritt notwendig war, offen und transparent kommuniziert. Das wird jetzt plakativ als Ausrede gesucht. Generell möchten wir als Verein Erträge, welcher Art auch immer, lieber in die Entwicklung der Mannschaft stecken als in Bussen.

Wie viel Geld muss der FC St.Gallen pro Saison in etwa für Pyrobussen aufwenden?

Eine hohe fünfstellige Summe.

Daniel Last, Mediensprecher FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Daniel Last, Mediensprecher FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Mit welcher Busse ist für den Servette-Match erfahrungsgemäss in etwa zu rechnen?

Das kann man so nicht abschätzen, weil von Fall zu Fall entschieden wird.

Es stellt sich die Frage, wie derart viel Pyromaterial ins Stadion gelangen konnte. Wie erklärt sich das der FCSG?

Dies arbeiten wir derzeit noch auf. Wobei es eine Illusion ist zu glauben, dass dies durch Einlasskontrollen welcher Art auch immer unterbunden werden könnte.

Den Anhängern wird jeweils zur Vorbereitung grosser Choreographien vorab Zutritt ins Stadion gewährt. Ist es denkbar, dass zumindest ein Teil der Pyros während dieser Vorbereitungen im Kybunpark deponiert wurde?

Das können wir Stand jetzt ausschliessen.

So oder so: Ist diese Regelung nach diesem massiven Pyroeinsatz zu überdenken?

Nach einem so massiven Abbrennen von pyrotechnischem Material werden wir verschiedene Dinge überdenken. Aber das will wohl überlegt sein. Klar ist definitiv, dass es so nicht weitergehen kann.

Müssen die Einlasskontrollen verschärft werden?

Wie erwähnt ist es illusorisch zu glauben, dass Einlasskontrollen einen Einsatz von Pyrotechnik unterbinden würden. Es gibt immer Mittel und Wege, dieses Material in die Stadien zu schmuggeln. Das hat die Vergangenheit zur Genüge gezeigt. Wir fahren das schweizweit praktizierte Good-Hosting-Konzept beim Einlass, welches seitens der Liga entsprechend übergreifend umgesetzt wurde. Dass dieses Konzept, bei dem nur stichprobenartig kontrolliert wird, nach solchen Aktionen durch die Liga, die Vereine, Polizei und Politik kritisch unter die Lupe genommen wird, sollte jedem klar sein.

Wird der FC St.Gallen diesen Pyroeinsatz im Gespräch mit Fanvertretern zum Thema machen?

Selbstverständlich.

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