Skrupel im Bundeshaus

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Der Thurgauer Unternehmer und FDP-Nationalrat Hermann Hess ist im Parlamentarier-Ranking der «Sonntags-Zeitung» auf dem zweitletzten Platz gelandet, Schlechter schnitt nur noch die Walliserin Géraldine Marchand-Balet (CVP) ab. Hess nimmt das Resultat sportlich. «Ich wäre auch nicht böse gewesen über den allerletzten Platz», sagt er gegenüber der «Sonntags-Zeitung». Aber eines wolle er betonen: «Ich bin zwar kein Paradeparlamentarier, aber untätig war ich keineswegs! Vielmehr hatte ich Skrupel.» Als Nationalrat sei er zwar dafür da, neue Gesetze zu machen – aber ebenso sei es seine Pflicht, verantwortungsvoll mit dem Geld des Steuerzahlers umzugehen. Darum überlege er es sich immer zweimal, bevor er mit einem Vorstoss Kosten verursache. (av)