Skisaison trotz Corona: Einige Skigebiete sind bereits in den Vorbereitung, andere warten noch ab, Dritte haben bereits abgesagt

Die Skisaison scheint noch weit weg zu sein, doch erste, kleinere Skigebiete sagen die Saison bereits wegen Corona ab. In der Ostschweiz sind einige Skigebiete schon mitten in der Vorbereitung, während andere noch unsicher sind.

Sabrina Manser
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In den Skigebieten Pizol, Flumserberg und Wildhaus findet die Skisaison definitiv statt.

In den Skigebieten Pizol, Flumserberg und Wildhaus findet die Skisaison definitiv statt.

Bild: PD

Das Skigebiet Fideriser Heuberge in Graubünden sagt wegen der Coronapandemie die Wintersaison ab. Auch bei weiteren kleineren Skigebieten sei die Situation unsicher, wie «Blick» berichtet. In der Ostschweiz sehen allerdings die drei grösseren Skigebiete Flumserberg, Wildhaus und Pizol hierbei keine Probleme.

Die Auflagen hätten im Sommer gut umgesetzt werden können, sagt etwa Heinrich Michel, CEO der Bergbahnen Flumserberg. «Wir planen die Wintersaison 2020/21 definitiv», sagt Michel. Im Sommer hätten viele Schweizer den Flumserberg aufgesucht. Die Betreiber gehen deshalb davon aus, dass das Skigebiet auch im Winter besucht werde. «Das Bedürfnis, den Schneesport auszuüben, ist da», sagt Michel weiter.

Noch früh, um eine Entscheidung zu treffen

Auch die Bergbahnen Wildhaus bestätigen die Öffnung des Skigebiets in der kommenden Saison. «Wir gehen davon aus, dass wir die Anlagen und Restaurants für den Skibetrieb öffnen werden», sagt Jürg Schustereit, Mediensprecher der Bergbahnen Wildhaus. Sofern sich die Auflagen nicht ändern würden, sagt er weiter. Die Bahnen im Pizol werden ebenso für Schneesportbegeisterte geöffnet sein. Klaus Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen, sagt: «Den Betrieb nicht zu öffnen, ist keine Option.»

Alexander Singenberger von Toggenburg Bergbahnen sagt:

«Wir planen den Winterbetrieb wie gewohnt.»

Der Betrieb im Sommer funktioniere trotz behördlicher Auflagen gut. Ausserdem sei der Massentourismus bei ihnen kein Thema. Die Saisonöffnung klingt bei kleineren Bergbahnen etwas weniger definitiv. Der Geschäftsführer des Skigebiets Atzmännig, Roger Meier, sagt im «Blick», dass aktuell die Zeichen für einen Winterbetrieb gut stünden, sofern es zu keiner Verschärfungen der Richtlinien komme. Das Skigebiet Amden ist zuversichtlich, jedoch sei es noch sehr früh, um eine definitive Entscheidung zu fällen.