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SKISAISON: Kampf der Skinationen: Ostschweizer und Österreicher Skigebiete im Preisvergleich

Die Bergbahnen wollen ihre Skigebiete bald eröffnen, die ersten schon am Wochenende. Im nahen Ausland wurden teils die Tarife erhöht. Das weckt Hoffnungen in der Ostschweiz. Machen Sie auf unserer interaktiven Karte den grenzüberschreitenden Preisvergleich.
Martin Rechsteiner
Skifahrer unterwegs im Skigebiet Wildhaus-Alt St.Johann beim Sessellift Wildhaus-Oberdorf: Die meisten Skigebiete in der Ostschweiz wollen in den kommenden Wochen die Saison eröffnen. (Bild: Benjamin Manser/Archiv)

Skifahrer unterwegs im Skigebiet Wildhaus-Alt St.Johann beim Sessellift Wildhaus-Oberdorf: Die meisten Skigebiete in der Ostschweiz wollen in den kommenden Wochen die Saison eröffnen. (Bild: Benjamin Manser/Archiv)

Martin Rechsteiner

martin.rechsteiner@tagblatt.ch

In den Bergen herrschen Minustemperaturen, in vielen Gebieten hat es kräftig geschneit. Die Skisaison steht vor der Tür, auch in der Ostschweiz. Mit der Eröffnung ihrer Skigebiete warten die Bergbahnbetreiber aber noch etwas zu – etwas mehr Schnee ist noch nötig, vor allem in den niederen Lagen. Diesen erhoffen sich die Betreiber nächste Woche.

Karte: Sandra Näf


«Am kommenden Wochenende bleibt das Skigebiet mit Sicherheit noch zu», sagt Jürg Schustereit von den Bergbahnen Wildhaus. In der Woche darauf werde klar, ob die Eröffnung, wie geplant, am 25. November möglich sei. «Das hängt voll und ganz von den Schneeverhältnissen ab.» Das sagt auch Melanie ­Eppenberger von den Toggenburg-Bergbahnen. «Und bis jetzt sieht es gut aus.» Auf dem Chäserrugg liege bereits rund ein Meter Schnee. Nur in tieferen Lagen müsse es jetzt noch etwas schneien.

Am Pizol will man die Gondelbahn ab Bad Ragaz bereits am Samstag in Betrieb nehmen, alle anderen Anlagen bleiben aber noch geschlossen. Und auch am Flumserberg stehen die Bahnbetreiber seit einigen Tagen in den Startlöchern. Für das Wochenende haben sie die Inbetriebnahme der Hälfte ihrer Bahnen angekündigt.

Differenz zum Ausland kleiner

Der Euro hat im Vergleich zum Schweizer Franken dieses Jahr zugelegt. Das freut die Bergbahnbetreiber hierzulande. «Es verschafft uns natürlich einen Vorteil gegenüber den Skigebieten im angrenzenden Ausland», sagt Jürg Schustereit. Zusätzlich seien dort mancherorts die Ticketpreise erhöht worden. «Das merkt in der Schweiz die ganze Branche. Die Preisdifferenzen zu Skigebieten im Ausland sind diese Saison massiv kleiner.» Im Toggenburg bleiben die Preise gleich wie vergangene Saison. Den Betreibern komme das doppelt zugute: «Die Leute gehen jetzt für den Wintersport nicht nur weniger ins Ausland, unsere Angebote sind jetzt auch für Ausländer wieder attraktiver», sagt Schustereit. Wichtiger als die Preise seien für die Skigebiete aber der Schnee und vor allem gutes Wetter.

Dass man im Toggenburg darauf setzt, zeigt auch das jüngste Projekt im Skigebiet: Das Restaurant Espel-Pavillon ob Unterwasser wird diese Saison eröffnet. Es soll über eine grosszügige Sonnenterrasse verfügen.

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