Skigebiet mit 400 Kilometern Piste geplant

Die Seilbahnunternehmen diesseits und jenseits des Arlbergs haben grosse Pläne: Die Skigebiete von Vorarlberg und Tirol sollen durch den Bau neuer Bahnen verbunden werden, wie die «Vorarlberger Nachrichten» schreiben.

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Die Seilbahnunternehmen diesseits und jenseits des Arlbergs haben grosse Pläne: Die Skigebiete von Vorarlberg und Tirol sollen durch den Bau neuer Bahnen verbunden werden, wie die «Vorarlberger Nachrichten» schreiben. Das Ziel: Wintersportler sollen zwischen Schröcken im Bregenzerwald und Kappl in Tirol 400 Kilometer Piste am Stück zur Verfügung haben.

Erste Etappen angelaufen

Die ersten Etappen dieses Grossprojekts sind bereits angelaufen – sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol. Die Ski Zürs AG erhielt dieses Jahr grünes Licht für den Bau von vier Bahnen. Wenn diese Anlagen fertig sind, sollen Wintersportler zwischen den Skigebieten Warth-Schröcken und Lech sowie Zürs-Trittkopf-Rauz und der Albonabahn in Stuben pendeln können. Von Rauz aus gelangen sie mit der Valfagehrbahn nach St. Anton in Tirol. Die Gesamtinvestition beträgt 40 Millionen Euro.

Beschwerde angekündigt

Auch auf der Seite der Arlberger Bergbahnen geht es vorwärts: Der Zusammenschluss der Tiroler Skigebiete Arlberg-Rendl und jenen in Kappl wurde einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen – das Fazit der Behörden fiel positiv aus. Baubeginn der Liftanlagen über das Malfontal soll 2019 sein. Das Projekt kostet weitere 45 Millionen Euro.

Gegen die Pläne zeichnet sich allerdings Widerstand ab. Der Tiroler Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer kritisiert, das Vorhaben der Bergbahnen habe «schwere Eingriffe in bisher unberührte Natur» zur Folge. «Wir werden deshalb Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichen.» (red.)

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