Skeptiker bei der SVP, Befürworter bei den Arbeitgebern: Im Ostschweizer Abstimmungskampf um die Begrenzungsinitiative gibt es Abweichler

Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler lehnt die Begrenzungsinitiative ab. Auch andere wirtschaftsnahe SVP-Politiker in der Ostschweiz sind skeptisch. Zugleich gibt es gerade im exportstarken Rheintal auch Firmenchefs, die die Initiative klar befürworten.

Adrian Vögele
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Gefährdet die Begrenzungsinitiative den bilateralen Weg der Schweiz mit der EU? Das ist der grosse Streitpunkt im Abstimmungskampf.

Gefährdet die Begrenzungsinitiative den bilateralen Weg der Schweiz mit der EU? Das ist der grosse Streitpunkt im Abstimmungskampf.

Gaetan Bally / KEYSTONE

Hier die SVP, dort die Industrieverbände und Arbeitgeber: Diese Front im Abstimmungskampf um die Begrenzungsinitiative scheint auch in der Ostschweiz klar gezogen. Allerdings gibt es in beiden Lagern Abweichler. Michael Götte, SVP-Fraktionschef im St.Galler Kantonsparlament, hatte bereits in seinem Wahlkampf für die St.Galler Regierung gesagt, dass er mit der Partei uneins sei wegen der Kündigungsklausel der Begrenzungsinitiative – ohne bilaterale Verträge mit der EU gehe es nicht. «Das hat mich parteiintern auch Stimmen gekostet», sagt Götte. Er stehe aber weiterhin zu seiner Haltung.