SITTERTOBEL: Gepäck am OpenAir St.Gallen wird geröntgt

Die Stadtpolizei St.Gallen will am OpenAir mehr Präsenz markieren. Zudem werden die Eingangskontrollen mit Unterstützung des Grenzwachtkorps verstärkt. Dies nicht zuletzt wegen der Terroranschläge in den vergangenen Monaten.

Christof Krapf
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Trotz verstärkter Gepäckkontrollen rechnet die Stadtpolizei am OpenAir nicht mit zusätzlichen Wartezeiten. (Bild: Luca Linder)

Trotz verstärkter Gepäckkontrollen rechnet die Stadtpolizei am OpenAir nicht mit zusätzlichen Wartezeiten. (Bild: Luca Linder)

ST.GALLEN. Vier Tage Musik, ausgelassene Stimmung, Tausende feierwütige Festivalgänger. Das OpenAir St.Gallen ist für viele der Höhepunkt des Jahres. Damit die grosse Sause im Sittertobel ohne Zwischenfälle über die Bühne geht, setzt die Stadtpolizei auf mehr Präsenz. Auch deshalb, weil Schweizer Festivals nach den Anschlägen in den vergangenen Monaten als potenzielle Ziele für Terroristen gelten. Daher verstärkt die Polizei am OpenAir in diesem Jahr die Eingangskontrollen. "Im Einsatz sind unter anderem mobile Gepäck-Röntgenanlagen", bestätigt Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei eine Meldung von "20 Minuten". An den Eingängen zum Gelände zählt die Polizei auf Unterstützung des Grenzwachtkorps. "Diese Spezialisten kennen sich mit solchen Kontrollen und den Geräten am besten aus", so Kohler.

Keine zusätzlichen Wartezeiten
Kohler rechnet allerdings nicht mit zusätzlichen Wartezeiten an den Eingängen. "Es geht nicht darum, jemanden zu schikanieren. Vielmehr sollen punktuelle Kontrollen die Sicherheit steigern und dem Publikum ein Sicherheitsgefühl vermitteln." Wo das Gepäck geröntgt wird, und wie viele Geräte eingesetzt werden, lässt die Polizei offen.

Um die Terrorgefahr einzuschätzen, befindet sich die Stadtpolizei in ständigem Austausch mit dem Bund und der Kantonspolizei. Kohler sagt: "Für die Schweiz besteht aktuell keine konkrete Terrorgefahr. Die Besucher können sich also wie jedes Jahr auf das OpenAir freuen."

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