Sie mag kleine Bühnen

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Mit ihrem neuen Solo-Programm «Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo» ist Slam-Poetin Lara Stoll erfolgreich unterwegs. Dass die Thurgauerin kein Blatt vor den Mund nimmt, kommt auch auf der Bühne des Stadtkellers in Dietikon an. Wie die 29-Jährige sagt, ist es ihr Ziel, den Status quo zu erhalten, schreibt die «Limmattaler Zeitung». Stoll möge die kleinen Bühnen sehr. «Auf grösseren verpufft vieles, sodass das Ambiente nicht mehr stimmt», sagt sie. Einmal wöchentlich hat Stoll einen solchen Auftritt, da­neben hat sie ein Zweitstudium in Psychologie begonnen. Woher ihre Eingebungen stammen? «Die Ideen kommen mir manchmal, wenn ich ein Konzert höre, oder einfach, wenn mich etwas emotional bewegt – was dann manchmal ins Absurde konstruiert wird», sagt sie. (mus)