Sie ist wieder gerissen

Sturmwinde am Nationalfeiertag haben zum dritten Mal in Folge die Fahne am Säntis zerrissen. Die Organisatoren ziehen trotzdem ein positives Fazit.

Sandro Buechler
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Höhenarbeiter demontieren die Fahne und bringen sie ins Tal. (Bild: PD)

Höhenarbeiter demontieren die Fahne und bringen sie ins Tal. (Bild: PD)

Dem Unwetter, das am Nationalfeiertag über das Land zog, konnte die 80 auf 80 Meter grosse Schweizerfahne am Säntis nicht Stand halten. Ein rund 13 Meter breiter Streifen auf der linken Seite riss ab. Dass die Fahne erneut gerissen ist, schmerzt Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis Schwebebahn AG, jedoch nicht allzu stark. «Wir sind mit der diesjährigen Aktion durchwegs zufrieden.»

Im Zentrum stand für ihn das Entrollen der Fahne am 31. Juli. Das Datum markiert gleichzeitig den Geburtstag der Säntisbahn. Obwohl man am Nationalfeiertag aufgrund des Feuerverbots auf Feuerwerk und Höhenfeuer verzichten musste, seien viele Besucher zur Schwägalp gekommen. Man habe positive Rückmeldungen zur Fahne erhalten, «das heftige Abendgewitter hat uns dann nicht mehr gross gestört», so Vattioni.

Am Donnerstag wurde die Fahne von den rund 20 Höhenarbeitern demontiert und am Abend wieder zur Talstation transportiert. «Die Arbeiten laufen planmässig.» Die Beschädigung am weiss-roten Kreuz sei erstaunlicherweise gering. Vattioni ist zuversichtlich, dass auch in einem Jahr die weltweit grösste Schweizerfahne am Nationalfeiertag wieder am Säntis hängen wird. «Vielleicht schenkt uns Petrus auch wieder einmal einen gewitterfreien 1. Augustabend», meint Vattioni lachend.