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«Sie ist die klare Favoritin»: Reaktionen aus der Ostschweiz zur Bundesrats-Kandidatur von Karin Keller-Sutter

Wie reagiert SP-Urgestein Paul Rechsteiner auf die Kandidatur seiner Stöckli-Weggefährtin? Und wie die Präsidentin der Ostschweizer Regierungskonferenz, Antonia Fässler? Für CVP-Kantonalpräsident Patrick Dürr ist auf jeden Fall klar: «Wenn es im Bundesrat zwei Berner erträgt, erträgt es auch zwei St. Galler.»
Regula Weik, Christoph Zweili
Im Fokus des Medieninteresses: Karin Keller-Sutter. (Bild: Thomas Hary)

Im Fokus des Medieninteresses: Karin Keller-Sutter. (Bild: Thomas Hary)

«Die Kandidatur ist eine grosse Chance für St. Gallen und die Ostschweiz. Karin Keller-Sutter hat das Format einer Bundesrätin und bringt alles mit, was es für dieses anspruchsvolle Amt braucht.» Das sagt SP-Urgestein Paul Rechsteiner, seit 2011 Weggefährte der Bundesratskandidatin im Stöckli. Und er fügt an:

«Ich habe mit ihr sehr gut zusammengearbeitet.»

SP-Ständerat Paul Rechsteiner. (Bild: Keystone)

SP-Ständerat Paul Rechsteiner. (Bild: Keystone)

An seiner Wiederkandidatur für den Ständerat 2019 ändere eine Wahl von Keller-Sutter in den Bundesrat nichts: «Es war von vornherein klar, dass ich mich wie bisher immer Kampfwahlen zu stellen habe.» Seine erneute Wahl vorausgesetzt hofft Rechsteiner, «dass die Zusammenarbeit mit dem Nachfolger oder der Nachfolgerin von Karin Keller-Sutter ebenso von einem gemeinsamen Engagement für St. Gallen und die Ostschweiz getragen sein wird».

Die Präsidentin der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK), Antonia Fässler, begrüsst die Kandidatur von Ständerätin Karin Keller-Sutter sehr. Die Statthalterin von Appenzell Innerrhoden hält fest:

«Damit begibt sich nun auch eine erste und aussichtsreiche Kandidatin aus der Ostschweiz in den Bundesratswahlkampf.»

Seit Dezember 2015 ist die Ostschweiz nicht mehr im Bundesrat vertreten. Die ORK habe bereits vor zwei Jahren die Erwartung geäussert, dass der östliche Landesteil bei der nächsten Vakanz wieder in den Bundesrat einzieht. «Dieser Anspruch ist meines Erachtens unverändert gegeben und im Zuge der bestehenden Doppelvakanz besteht auch die berechtigte Erwartung, dass er vom Bundesparlament berücksichtigt wird.»

Antonia Fässler, Präsidentin Ostschweizer Regierungskonferenz. (Bild: Mareycke Frehner)

Antonia Fässler, Präsidentin Ostschweizer Regierungskonferenz. (Bild: Mareycke Frehner)




In der Ostschweiz lebe rund ein Siebtel der Schweizer Bevölkerung, rund ein Achtel der Wirtschaftsleistung werde hier generiert. Eine Delegation der Ostschweizer Regierungen werde diesen Anspruch beim Olma-Treffen mit den Vertretungen der Präsidien der vier Bundesratsparteien «nochmals bekräftigen».

«... dann erträgt es auch zwei St.Galler

Patrick Dürr, Präsident CVP Kanton St.Gallen. (Bild: Regina Kühne)

Patrick Dürr, Präsident CVP Kanton St.Gallen. (Bild: Regina Kühne)

Für Patrick Dürr, Präsident der CVP Kanton St. Gallen, ist klar: «‹KKS› ist die klare Favoritin als Nachfolgerin auf den FDP-Sitz von Johann Schneider-Ammann.» Ziel der CVP sei es, «mindestens eine Vertretung der Ostschweiz im Bundesrat zu haben».

Sibyllinisch fügt Dürr an:

«Die sogenannte Kantonsklausel wurde abgeschafft. Wenn es im Bundesrat zwei Berner erträgt, erträgt es auch zwei St.Galler.»

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