Selbstversuch mit Folgen

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Drei Monate rohe vegane Ernährung: Sarina Koller aus Oberuzwil ging für ihre Maturaarbeit an die eigenen Grenzen. Der Aufwand hat sich nun bezahlt gemacht. Der WWF und die St. Gallische Naturwissenschaftliche Gesellschaft haben ihre Arbeit «Esse roh, lebe froh!?» zur besten naturwissenschaftlichen Arbeit gekürt. Für den Selbstversuch hat die Maturandin die Ernährung komplett umgestellt – Ärzte überwachten ihren Gesundheitszustand. «Ich habe viel über mich gelernt», resümiert die Preisträgerin. Sie sei zum Schluss froh gewesen, den Versuch abbrechen zu können. Die Kosten für die Lebensmittel seien stark gestiegen, der Aufwand für die Zubereitung grösser geworden. Trotz viel ­Gemüse und Früchten hätten sich ihre Vitamin-C-Werte verschlechtert. Auch die Werte für Eisen, Zink und Vitamin B12 waren «bedenklich» schlecht. (sro)