Seit November haben im Thurgau, St.Gallen und Ausserrhoden 33 Gebäude gebrannt – nicht alle Brandursachen sind geklärt

Obwohl die Ermittler wie etwa in Waldstatt teilweise wochenlang nach Indizien suchen, bleiben einige Brandursachen für immer ungewiss. Wird eine Ursache nicht eruiert, entscheidet die zuständige Staatsanwaltschaft, ob der Fall eingestellt wird.

Christa Kamm-Sager
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Die Ermittlungen zum Scheunenbrand in Waldstatt laufen seit dem verheerenden Feuer vom 27. Dezember.

Die Ermittlungen zum Scheunenbrand in Waldstatt laufen seit dem verheerenden Feuer vom 27. Dezember.

Kapo AR

Fast scheint es so, als hätten in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden seit November bis jetzt mehr Häuser gebrannt, als in vergleichbaren Zeitspannen. Im Thurgau ist das aber nicht der Fall, die Brände entsprächen in etwa dem normalen Durchschnittswert für diese Jahreszeit, wie es von Seiten der  Kantonspolizei heisst. Der Brand einer Produktions- und Lagerhalle einer Schreinerei in Hörhausen am 6. November und der Brand eines Mehrfamilienhauses in Tägerwilen am 16. Dezember, sind die gravierendsten der rund 12 Gebäudebrände im Thurgau in diesem Winter. Bei beiden Bränden konnte die Brandursache nicht auf Anhieb ermittelt werden.

Die Halle in Hörhausen am 7. November, dem Tag nach dem Brand.

Die Halle in Hörhausen am 7. November, dem Tag nach dem Brand.

TZ

Brandstiftung wird nie ausgeschlossen

Polizeiliche Ermittlungen seien dann abgeschlossen, «wenn sämtliche Beweiserhebungen und Spurenauswertungen erfolgt, alle Befragungen gemacht sind und sämtliche Abklärungen getätigt wurden», so der Michael Roth, der Mediensprecher der Kapo Thurgau. Anschliessend entscheide die zuständige Staatsanwaltschaft, wann das Verfahren eingestellt werde. Es sei nicht immer einfach, auch nicht für die Spezialisten des Brandermittlungsdienstes, entsprechende Beweismittel in einem Brandobjekt zu finden. Brandstiftung werde in sämtlichen Ermittlungen als mögliche Ursache miteinbezogen.

Untersuchungen in Waldstatt noch nicht abgeschlossen

In Appenzell Ausserrhoden konnten bei zwei von drei Brandfällen die Ursachen ermittelt werden. «Beim Grossbrand einer Scheune in Waldstatt sind die Ermittler immer noch auf dem Platz und suchen nach Hinweisen», sagt Kapo-Mediensprecher Daniel Manser. Gebrannt hat die Scheune am 27. Dezember. Es könne in schwierigen Fällen sehr lange dauern, bis auf einem Brandplatz alles abschliessend untersucht sei.

Wenn der Brandermittlungsdienst seine Arbeit getan habe, gehe der Rapport an die Staatsanwaltschaft. Diese entscheide in der Folge, ob der Fall eingestellt werde. Im Winter komme es tendenziell häufiger zu Hausbränden, weil geheizt werden müsse. Christbaumbrände habe es dieses Jahr in Appenzell Ausserrhoden keinen einzigen gegeben. Manser sagt:

«Es werden immer häufiger elektrische Kerzen benutzt und die Leute sind sehr vorsichtig.»

Brände in Wil und Sax noch nicht geklärt

Im Kanton St.Gallen hat es von November bis heute an etwa 18 Gebäuden gebrannt. Auch das ein durchschnittlicher Wert, wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage sagt. Einzig bei den Bränden vom 4. und 6. Januar in Wil (Brand in einer WC-Anlage) und Sax (Brand in Schweinestall) sind die Ursachen des Feuers noch nicht geklärt.

Beim Brand in Sax am 6. Januar starben 400 Schweine.

Beim Brand in Sax am 6. Januar starben 400 Schweine. 

Kaoo SG

Bei den anderen Bränden sind die Gründe geklärt oder es gibt wahrscheinliche Theorien, die im Vordergrund stehen. «Die Brandermittler gehen bei ihrer Arbeit nach dem Ausschlussverfahren vor, wenn zwar der Brandherd lokalisiert, aber zum Beispiel aufgrund des hohen Zerstörungsgrades eine Brandursache nicht mehr zweifellos ermittelt werden kann», so Krüsi. Folgende Brandursachen werden überprüft oder ausgeschlossen:

  • Natürliche Ursachen – Beispiel Blitzschlag
  • Selbstentzündung – Beispiel Heustock
  • Explosionen – Beispiel Staub
  • Feuerungs- und Erhitzungsanlagen – Beispiel Heizungen
  • Maschinelle Einrichtungen – Beispiel Verbrennungsmotoren
  • Elektrizität – Beispiel Hausinstallationen
  • Umgang mit brandgefährlichen Stoffen – Beispiel Bitumenarbeiten
  • Sonstige Feuer-, Licht- und Wärmequellen – Beispiel Raucherwaren

Schwierigstes Fachgebiet in Kriminaltechnik

Die Ermittlung der Brandursache gestalte sich dann schwierig, wenn Spuren durch das Feuer stark verändert oder ganz vernichtet worden seien. Aber trotz der zerstörerischen Wirkung des Feuers können dank spezieller Ausrüstung und Gerätschaften Spuren gefunden werden. «Die Brandursachenabklärung ist das schwierigste Fachgebiet in der Kriminaltechnik», sagt Krüsi. Stehe die Brandursache fest, gelte es zu überprüfen, ob oder wie ein menschliches Fehlverhalten geahndet werden könne.

Brandfälle würden nicht nur im Kanton St.Gallen, sondern auch interkantonal miteinander abgeglichen – vor allem, wenn es nach Brandstiftung aussehe. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen analysiere für alle Ostpol-Kantone die Brandschuttproben, um allenfalls Brandbeschleuniger nachweisen zu können.

Die Chronik der Brände in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Ausserrhoden von November bis heute:

1. November – Brand in Schulgebäude in Frauenfeld

Ein Feuerwerkskörper verursachte in Frauenfeld Sachschaden von mehreren tausend Franken. Unbekannte warfen einen pyrotechnischen Gegenstand in den Korridor einer Schulanlage an der Marktstrasse. Dabei geriet die Hülle eines Musikinstruments in Brand. Durch das Feuer wurden die Wand sowie die Deckenverkleidung beschädigt. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Bei der unbekannten Täterschaft handelt es sich gemäss ersten Erkenntnissen um eine Gruppe von vier bis sechs Personen.

1. November – Brand in Keller in Aadorf

Kurz nach Mitternacht bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Leimackerstrasse in Aadorf Rauch aus dem Keller. Beim Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt zirka 25'000 Franken.

2. November – Zwei Wohnhäuser und ein Stall in Mels niedergebrannt

Zwei Wohnhäuser, ein Stall sowie mehrere Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden dürfte sich auf über eine Million belaufen. Als Brandursache stehen ein technischer Defekt, Fahrlässigkeit oder Brandstiftung im Vordergrund.

3. November – Restaurant-Terrasse in Sirnach in Brand gesteckt

In der Nacht auf Sonntag kam es in Sirnach auf der Terrasse eines Restaurants zu einem Brand. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.

5. November – Maschine in Wasseraufbereitungsanlage in Frauenfeld brennt

Aus noch ungeklärten Gründen brannte am Montag in einer Wasseraufbereitungsanlage in Frauenfeld eine Maschine. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

6. November – Brand in Industriegebäude in Wigoltingen

Kurz nach 4 Uhr bemerkte ein Anwohner das Feuer in einer Produktionsfirma an der Oberdorfstrasse. Die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen war rasch vor Ort und brachte den Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

6. November – Produktionshalle in Hörhausen niedergebrannt

Mehrere Personen meldeten der Kantonalen Notrufzentrale kurz nach 4.20 Uhr den Brand eines Firmengebäudes an der Hauptstrasse in Hörhausen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Feuerwehren Homburg und Steckborn stand die Produktions- und Lagerhalle der Schreinerei in Vollbrand. Beim Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden an der weitgehend zerstörten Halle dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.

10. November – Waldhütte in Alt St.Johann niedergebrannt

Kurz nach 1.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Brand in einer Waldhütte ein. Die örtliche Feuerwehr rückte mit rund 25 Angehörigen aus und fand eine brennende Waldhütte vor. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 10'000 Franken. Als Brandursache stehen fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer im Vordergrund.

12. November – Brand in Garage in Oberriet

Kurz vor 10 Uhr ist in einer angebauten Garage eines Wohnhauses in der Loogartenstrasse in Oberriet ein Brand ausgebrochen. Ein 91-jähriger Bewohner und eine 86-jährige Bewohnerin konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Als Brandursache stehen fahrlässiger Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.

13. November – Brandstiftung bei Technischen Betrieben Rorschach

Kurz vor 1 Uhr ist in den Büroräumlichkeiten der Technischen Betriebe Rorschach ein Brand ausgebrochen. In der Nacht konnte die Kantonspolizei St.Gallen einen Minderjährigen festnehmen, der den Brand mutmasslich gelegt haben soll.

20. November – Brand in Neubau in Kreuzlingen

Kurz vor 11 Uhr meldeten mehrere Personen der Kantonalen Notrufzentrale, dass in einem Neubau an der Sonnenwiesenstrasse ein Brand ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Kreuzlingen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Gemäss den Erkenntnissen dürfte der Brand wegen Bauarbeiten auf dem Dach ausgebrochen sein.

24. November – Brand in Geräteunterstand in Diepoldsau

Kurz nach 5.30 Uhr ist an der Werdstrasse in Diepoldsau in einem Geräteunterstand eines Bauernhofs ein Brand ausgebrochen. Der 52-jährige Bewohner konnte den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr grösstenteils selber löschen. Verletzt wurde niemand. Brandursache ist ein technischer Defekt an der Elektroheizungssteuerung.

26. November – Nach Brand in Amriswil festgenommen

In der Nacht auf Montag brannten in Amriswil ein Kleidersammelcontainer sowie eine Werbetafel. Verletzt wurde niemand. Der Verursacher konnte festgenommen werden.

28. November – Speckräucherhüsli in Sax abgebrannt

Kurz nach 5.30 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Rütigass in Sax erhalten. Wie sich herausstellte hat sich ein Räucherhäuschen entzündet. Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Es entstand lediglich Sachschaden von rund 1'000 Franken. Personen wurden keine verletzt.

4. Dezember – Brand in Kreuzlinger Restaurant

Kurz nach 7 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in einem Restaurant an der Egelseestrasse ein. Die Feuerwehr Kreuzlingen war rasch vor Ort und konnte einen brennenden Induktionsherd löschen. Verletzt wurde niemand.

5. Dezember – Scheune in Marbach total niedergebrannt

Nach 20 Uhr ist der Kantonspolizei St.Gallen der Brand einer Scheune im Kallesser in Marbach gemeldet worden. Diese brannte vollständig nieder. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Vor dem Brand wurde das Cheminée in der Scheune eingeheizt und unbeaufsichtigt gelassen.

6. Dezember – Brand bei Dacharbeiten in Niederuzwil

Bei Dachschweissarbeiten geriet die Aussenfassade eines Neubaus an der Bogenstrasse in Niederuzwil sowie der Dachstock des Altbaus in Brand, weshalb sofort die Einsatzkräfte alarmiert wurden. Bis zu deren Eintreffen konnte das Feuer durch die Arbeiter gelöscht werden. Der Sachschaden wurde auf rund 20'000 Franken geschätzt.

7. Dezember – Balkonbrand in Kaltbrunn

Kurz vor 13 Uhr ist an der Benknerstrasse in Kaltbrunn ein Brand auf einem Balkon ausgebrochen. Gemäss ersten Erkenntnissen hat warme Holzkohle auf einem Rost, welcher auf einem Blumentopf abgestellt wurde, den Brand ausgelöst. Verletzt wurde niemand.

12. Dezember – Grossaufgebot bei Hausbrand in Degersheim

Kurz nach 1 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in der Hauptstrasse in Degersheim erhalten. Das ältere Holzhaus wurde stark beschädigt. Die Bewohner konnten selbständig aus ihren Wohnungen flüchten. Eine 98-jährige Frau musste von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung gerettet werden. Als Brandursache stehen ein technischer Defekt, Brandstiftung oder Fahrlässigkeit im Vordergrund.

12. Dezember – Thermokomposter entzündet sich in Urnäsch

Beim Brand eines Thermokomposters in Urnäsch ist geringer Sachschaden entstanden. Der Komposter stand an einer Stallwand, die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

14. Dezember – Brand in Geschäftslokal in Rorschach

Um 2.45 Uhr stellte ein Passant fest, dass es im Schaufenster eines Geschäftslokals an der Löwenstrasse in Rorschach brannte und alarmierte die Rettungskräfte. Die örtliche Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Als Ursache für den Brand steht ein Weihnachtsgesteck im Vordergrund.

14. Dezember – 200 Schweine sterben bei Brand in Hundwil

Kurz vor 0.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in Hundwil eine Liegenschaft brennen und dass sich noch Tiere im Stall befinden würden. Bei der Ankunft der aufgebotenen Einsatzkräfte stand das Wohnhaus mit dem angebauten Stall bereits in Vollbrand. Die 200 Mastschweine im Stall konnten nicht mehr gerettet werden. Die Brandermittler stellten fest, dass der Brand im Bereich des Elektroverteilerkastens ausgebrochen war und auf einen Defekt an der Elektroinstallation zurückgeführt werden kann.

14. Dezember – Kaminbrand in Dietschwil

Am Samstag wurde die Feuerwehr um 16.30 Uhr wegen eines Kaminbrandes nach Dietschwil aufgeboten.

16. Dezember – Brand in Mehrfamilienhaus in Tägerwilen

Um 19.20 Uhr meldeten aufmerksame Passantinnen der Kantonalen Notrufzentrale den Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Tägerwilen und alarmierten die Hausbewohner. Es entstand hoher Sachschaden. Zur Klärung der Brandursache stand der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

20. Dezember – Brand in Mehrfamilienhaus in Münchwilen

Um 15.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, es brenne auf dem Sitzplatz der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Eschlikonerstrasse in Münchwilen. Als die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Feuerwehr eintrafen, hatten die Flammen auf die Wohnung übergegriffen. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte das Feuer durch eine unbeaufsichtigt abbrennende Kerze verursacht worden sein.

21. Dezember – Brand in Garage in Amriswil

Der Garagist stellte um 5 Uhr in seinem Betrieb an der Kreuzlingerstrasse eine starke Rauchentwicklung fest und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehr Amriswil brachte den Brand im Ersatzteillager rasch unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt, doch entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken. Gemäss ersten Erkenntnissen des Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau hat der Brand eine elektrotechnische Ursache.

25. Dezember – Wohnung in Bichwil ausgebrannt

Kurz vor 13.30 Uhr ist in einer Wohnung an der Chäsistrasse in Bichwil ein Brand entdeckt worden. Die dreistöckige Wohnung brannte vollständig aus und ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf einige hunderttausend Franken.

26. Dezember – Brand in Wohnung in Niederuzwil

In einer Dachgeschosswohnung in Niederuzwil brach um 20.30 Uhr ein Brand aus. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr stand im Einsatz. Mehrere Personen mussten ins Spital. Der Sachschaden dürfte mehrere 100'000 Franken betragen. Im Vordergrund für die Brandursache steht ein Abfallsack mit entsorgten Raucherwaren.

27. Dezember – Brennende Balkone in Degersheim

Kurz vor 18 Uhr sind an der Sennrütistrasse in Degersheim zwei brennende Balkone entdeckt worden. Durch das Feuer wurden zwei Wohnungen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass diese nicht mehr bewohnbar sind. Der Sachschaden wurde auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Der Grund für den Brand ist fahrlässiger Umgang mit Asche oder Brandstiftung.

27. Dezember – Scheune in Waldstatt niedergebrannt

Ein aufmerksamer Automobilist meldete der Kantonalen Notrufzentrale kurz nach 19 Uhr, dass es aus einem Dach einer Scheune in Waldstatt brenne. Bei der Ankunft der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand.

2. Januar – Christbaum gerät in Weesen in Brand

Um 21 Uhr ist in einer Wohnung an der Rittersbergstrasse in Weesen ein Christbaum in Brand geraten. Das Feuer konnte durch die Bewohner selber gelöscht werden. Eine 67-jährige Frau musste wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

4. Januar – Brand in einer WC-Anlage in Wil

Kurz nach 20.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung ein, dass aus der öffentlichen Toilettenanlage bei der Sportanlage Bergholz in in Wil Rauch aufsteige. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war das Feuer praktisch erloschen. Das Feuer dürfte im Bereich des Abfalleimers ausgebrochen sein.

6. Januar – 400 Schweine sterben bei Brand in Sax

Ein Passant wurde um 5 Uhr auf das Feuer bei einem Schweinestall in Sax aufmerksam und alarmierte die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stand ein Teil des Schweinestalls bereits im Vollbrand. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung auf den anderen Stallteil und umliegende Gebäude verhindert werden. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr starben in den Flammen etwa 400 Schweine, vorwiegend Ferkel.

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