Seilbahnen mit weniger Gästen

Die Schweizer Seilbahnen haben in der ersten Hälfte der Wintersaison 15 Prozent weniger Gäste transportiert als in der Vorjahresperiode. Besonders hart traf es die Ostschweiz: die Region verzeichnete per Ende Januar 24 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr.

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Die Schweizer Seilbahnen haben in der ersten Hälfte der Wintersaison 15 Prozent weniger Gäste transportiert als in der Vorjahresperiode. Besonders hart traf es die Ostschweiz: die Region verzeichnete per Ende Januar 24 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Schweizweit lagen die Gästezahlen 15,1 Prozent tiefer als im Vorjahr, der Umsatz 5,8 Prozent. Sorgen bereitet der Branche die Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Da jeder zweite Bergbahngast aus dem Ausland komme, sei der stärker gewordene Franken eine «enorme Herausforderung» für die Seilbahnunternehmen, wird SBS-Präsident Dominique de Buman zitiert. Der Verband Seilbahnen Schweiz will wegen der Frankenstärke abgestimmt mit anderen Tourismusverbänden mittel- bis längerfristige Schritte diskutieren, wie er mitteilte. Ein grosses Anliegen seien gute Rahmenbedingungen für die Bergbahnen, etwa schlankere Bewilligungsverfahren. (sda)

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