Schwingerschiff statt Swingerschiff

Im Juni findet an Bord der MS St. Gallen ein Schwingfest mit 60 Bösen statt. Und Chodorkowski schenkt Rapperswil-Jona einen Goldkessel: Ostschweizer Zeitungen haben ihre Leser in den April geschickt.

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April, April. Etliche Zeitungen in der Ostschweiz haben sich zum 1. April Originelles einfallen lassen und ihre Leserinnen und Leser mit Scherzen reingelegt.

In Anlehnung an die MS Schwaben, die als Swingerschiff zur frivolen Fahrt von Friedrichshafen nach Romanshorn lädt und zum Politikum wurde, hat die Thurgauer Zeitung am Dienstag getitelt: «Hosenlupf auf dem Bodensee.» Schwingen statt Swingen. In vier Sägemehlringen auf See messen sich 60 Böse kurz vor dem Nordostschweizer Schwingfest (NOS). Das Schwingerschiff, die MS St. Gallen, läuft am 8. Juni aus und bietet Platz für 250 Zuschauer. An Bord wird auch ein Bubenschwingen ausgetragen – Nachwuchs ist wichtig. Zu essen gibt es Schwingerspiessli und Rippli auf Sauerkraut. Die Eintrittskarten sind erschwinglich; eine Familienkarte gibt es für 50 Franken.

Grosszügiger Chodorkowski

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass Kremlkritiker und Milliardär Michael Chodorkowski in Rapperswil-Jona Wohnsitz nimmt. Die «Zürichsee-Zeitung» meldete am Dienstag, der Russe habe nun den sogenannten Chiemsee-Goldkessel für mehrere Millionen Franken gekauft und wolle diesen der Stadt Rapperswil-Jona schenken.

Die Stadtausgabe des St. Galler Tagblatts berichtete von einem Sensationsfund auf der Baustelle für das neue Naturmuseum im Osten der Stadt. So wurden Skelettreste eines Wollhaarnashorns aus der Eiszeit gefunden. Laut Museumsdirektor Toni Bürgin bekommen die Wollhaarnashornknochen im neuen Museum einen Platz.

Buchser Bäume für Biber

Der Werdenberger & Obertoggenburger informierte seine Leserschaft am 1. April über das Projekt «Buchser Bäume für Biber». Demnach werden Purpur-Erlen, die an der Bahnhofstrasse in Buchs weichen müssen, ins Naturschutzgebiet Eselschwanz in Vorarlberg gebracht – denn im Eselschwanz leben Biber, die gerne an Purpur-Erlen nagen.

Die Rorschacher Tagblatt-Redaktion brachte eine sportliche 1.-April-Story: Mit dem in Rorschach angesiedelten Schrauben-Multi Würth als Sponsor soll der FC Rorschach in wenigen Jahren der Super League angehören. Teammanager wird FCSG-Legende Marc «Fussballgott» Zellweger, und als Berater wirkt SVP-Nationalrat und Stadtpräsident Thomas Müller. (sda)

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