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Schwieriges Jahr für die Pensionskasse

SARGANS. Die Pensionskasse St. Galler Gemeinden Genossenschaft (PKSG) hatte 2015 unter der schwierigen Marktlage zu leiden. Dennoch lag ihr Deckungsgrad am Jahresende bei 99,7 Prozent (Vorjahr 100,5).
Reto Neurauter

SARGANS. Die Pensionskasse St. Galler Gemeinden Genossenschaft (PKSG) hatte 2015 unter der schwierigen Marktlage zu leiden. Dennoch lag ihr Deckungsgrad am Jahresende bei 99,7 Prozent (Vorjahr 100,5). In Anbetracht der schwierigen Umstände am Kapitalmarkt dürfe dieses Ergebnis als erfreulich bezeichnet werden, sagte Guido Germann an der Versammlung in Sargans. Noch erfreulicher falle die Rückschau auf die vergangenen elf Jahre aus. Die Pensionskasse habe eine Performance erwirtschaftet, die 0,45 Prozent pro Jahr über dem Durchschnitt der schweizerischen Pensionskassen lag, nämlich bei 4,11 Prozent. Das Vorsorgekapital der Aktiv-Versicherten wurde in dieser Zeit durchschnittlich mit 3,55 Prozent verzinst. Die Differenz, 0,56 Prozent, wurde für die Verbesserung des Deckungsgrads verwendet.

Meiste verbleiben im Basisplan

Hohe Anforderungen stellte die Einführung neuer Vorsorge- und Sparpläne. Diese erfolgte per 1. Januar 2016, was von den Mitarbeitenden einiges abforderte. Von den 5672 Versicherten, die ab Alter 25 Sparbeiträge leisten, wählten 100 den Sparplan Minus, wobei die Sparbeiträge um 3 Prozent reduziert werden. 679 Versicherte entschieden sich für den Sparplan Plus und leisten damit freiwillig höhere Beiträge für ihre Vorsorge. Der Grossteil der Versicherten verblieb im Basisplan, wo Arbeitgeber 60 und Arbeitnehmer 40 Prozent der Sparbeiträge leisten.

Verzinsung bei 1,25 Prozent

Mit dem Deckungsgrad von 99,7 Prozent liege man leicht unter dem Vorjahr von 100,5 Prozent, ergänzte Geschäftsführer Heinz E. Eigenmann. Die für das laufende Jahr beschlossene Verzinsung der Sparkapitalien von 1,25 Prozent mache es leichter möglich, die Sollrendite von 2,77 Prozent zu erreichen und den Deckungsgrad zu verbessern. Das Deckungskapital stieg um 46,5 Millionen auf 1,44 Milliarden Franken. An Renten- und Kapitalleistungen wurden 45,8 Millionen ausbezahlt. Die Delegierten stimmten allen Geschäften einstimmig zu.

Pro versicherte Person weist die Rechnung Verwaltungskosten von 187 Franken aus. Der Schweizer Mittelwert beträgt 322 Franken. «Unsere Verwaltung ist nach wie vor effizient und mit 5,1 Einheiten auch personell sehr schlank», sagte Eigenmann. 6074 Personen waren Ende 2015 bei der PKSG versichert.

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