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Kanton St.Gallen präsentiert neue Strategie «Frühe Förderung» für die Jahre 2021 bis 2026

Der Kanton St.Gallen hat eine neue Strategie «Frühe Förderung» für die Jahre 2021 bis 2026 erarbeitet. Diese baut auf der Vorgängerstrategie auf, die für die Jahre 2015 bis 2020 galt.

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Die Förderung der Sprachentwicklung in der frühen Kindheit wird weiter vertieft.

Die Förderung der Sprachentwicklung in der frühen Kindheit wird weiter vertieft.

Symbolbild: Philipp Schmidli

(pd/nat) Wie bereits die bisherige, wurde auch die neue Strategie «Frühe Förderung» vom Departement des Inneren zusammen mit dem Bildungsdepartement, dem Gesundheitsdepartement sowie der Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) und dem Verband der St.Galler Volksschulträger (SGV) erarbeitet. Die ausgelaufene Strategie wurde ausgewertet, um neue Schwerpunkte für die kommenden Jahre zu setzen. Interessierte Kreise sind eingeladen, zur Auswertung der bisherigen und zur neuen Strategie Stellung zu nehmen, teilt die Staatskanzlei in einem Communiqué mit.

Die neue Strategie «Frühe Förderung» nimmt bewährte Konzepte und Massnahmen aus der Vorgängerstrategie auf, die für die Jahre 2015 bis 2020 galt. So wird beispielsweise die Förderung der Sprachentwicklung in der frühen Kindheit weiter vertieft. Beibehalten wird insbesondere auch die Umsetzungsorganisation und damit die interdepartementale Organisationsstruktur.

Die Massnahmen aus der Vorgängerstrategie werden in der neuen Strategie aber auch weiterentwickelt. So wird ein konkreter Schwerpunkt bei der Zugänglichkeit der Angebote gesetzt. Alle Kinder und Familien sollen die Möglichkeit haben, Angebote der frühen Förderung zu nutzen. Das bedingt ein wohnortnahes und qualitativ gutes Angebot sowie eine angemessene Finanzierung.

«Sensibilität für frühe Förderung hat zugenommen»

Die bisherige Strategie «Frühe Förderung» 2015 bis 2020 wurde von einer externen Firma ausgewertet und die beteiligten Stellen und Fachpersonen wurden angehört. Die Auswertung hat laut Medienmitteilung gezeigt, dass viele wertvolle Entwicklungen angestossen werden konnten und die Sensibilität für die frühe Förderung zugenommen hat.

So wurden beispielsweise vielerorts Familienzentren aufgebaut oder Pilotprojekte zur Begleitung von Familien rund um die Geburt initiiert, wie zum Beispiel das Projekt «PAT – mit Eltern lernen». Verbesserungsmöglichkeiten verortet die Strategieauswertung etwa bei der Zusammenarbeit unter den Gemeinden und zwischen Kanton und Gemeinden oder bei den Übergängen (zum Beispiel zwischen Spielgruppe und Kindergarten).