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Schneller mit dem Zug von St.Gallen nach Konstanz

ST.GALLEN/KONSTANZ. Ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember werden zwischen Konstanz und St.Gallen täglich fünf Schnellzüge je Richtung verkehren. Der Ausbau des neuen Bahnangebots stand aus finanziellen Gründen auf der Kippe.
Die Thurbo Schnellzüge ab St.Gallen werden in Romanshorn, Kreuzlingen Hafen und Kreuzlingen halten. (Bild: Urs Bucher)

Die Thurbo Schnellzüge ab St.Gallen werden in Romanshorn, Kreuzlingen Hafen und Kreuzlingen halten. (Bild: Urs Bucher)

Worauf lange gewartet wurde, ist nun aufgegleist: Der Schnellzug von St.Gallen nach Konstanz kommt. Bis im Dezember soll der Ausbau der Bahninfrastruktur für die Schnellzüge Konstanz - Romanshorn - St.Gallen fertiggestellt sein, wie die Thurgauer Staatskanzlei in einer Mitteilung bekannt gab. Bei der Thurbo AG wurde das Angebot von den Kantonen St.Gallen und Thurgau bestellt. Die Stadt und der Landkreis Konstanz beteiligen sich ebenfalls an der Finanzierung.

Es war bis anhin fraglich, ob die Züge ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember im geplanten Zweistundentakt verkehren werden. Der Grund lag in der fehlenden Zusage des Bundesamtes für Verkehr. Denn: Für die Bestellung dieser Züge mussten zusätzlich Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden.

Fünf statt acht Züge je Richtung
Nach intensiven Verhandlungen zwischen den Bestellern der Züge, dem Bundesamt für Verkehr, der Kantone St.Gallen und Thurgau und der Regionalbahn Thurbo AG konnte eine Lösung erreicht werden, wie es im Communiqué weiter heisst. Ab dem Fahrplanwechsel werden daher fünf statt der geplanten acht Züge je Richtung die beiden Universitätsstädte in nur 35-minütiger Fahrzeit verbinden. Die neuen Schnellzüge fahren ab St. Gallen um 6 Uhr, 8 Uhr, 10 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr, mit Zwischenhalten in Romanshorn und Kreuzlingen. In umgekehrter Richtung verlassen die Züge Konstanz um 7.24, 9.24, 15.24, 17.24 und 19.24 Uhr. Die Thurbo AG setzt die gleichen Gelenktriebwagen wie im S-Bahn-Verkehr ein.

Bei Nachfrage wird Angebot ausgebaut
Aufgrund der beschränkten finanziellen Mittel haben die Kantone St.Gallen und Thurgau vorerst nur fünf statt der geplanten acht Zugspaare bestellt. Dank günstigeren Offerten - auch beim übrigen ÖV-Angebot - gehen die Kantone davon aus, dass der Bund die erforderlichen Mittel bereitstellen wird. Die von den Bestellern zu finanzierenden Abgeltungskosten von 750'000 Franken werden durch den Bund zu 39 Prozent, dem Kanton Thurgau zu 34 Prozent, dem Kanton St.Gallen zu 11 Prozent sowie der Stadt Konstanz und des Landkreises Konstanz zu 16 Prozent getragen. Sollte die Nachfrage nach dem Angebot steigen, werden die Besteller das Zugsangebot ab 2018 kontinuierlich ausbauen können. (pd/lex)

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