SCHMUGGEL: Schmuck in der Unterhose

Ein rumänischer Zugpassagier wollte Ringe, Ketten und Uhren über die Grenze schmuggeln – in seiner Kleidung.

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Ein Teil der sichergestellten Ringe, Ketten und Uhren. (Bild: PD)

Ein Teil der sichergestellten Ringe, Ketten und Uhren. (Bild: PD)

Grenzwächter haben vergangene Woche am Grenzbahnhof Buchs den Zug in Richtung Budapest kontrolliert und dabei vermutlich gestohlenen Schmuck in der Unterhose eines Passagiers gefunden. Der 40-jährige Rumäne wurde nach dem Fund mitsamt dem Schmuck der Kantonspolizei St. Gallen übergeben.

Bei einer routinemässigen Kontrolle im Zug war der 40-Jährige untersucht worden. Beim Abtasten stellten die Grenzwächter fest, dass er im Schrittbereich etwas versteckt hatte. Zum Vorschein kam ein Plastiksack gefüllt mit Schmuck. Dazu gehörten neben Goldketten, teuren Ringen auch Markenuhren – unter anderem eine Breitling-Uhr – wie der Informationsbeauftragte der Kommando Grenzwachtregion III, Martin Tschirren, mitteilt. Der Täter wurde mitsamt dem Schmuck der Kantonspolizei St. Gallen übergeben. Zum Wert des mutmasslichen Diebesguts konnte Tschirren bis jetzt noch keine Angaben machen.

«Dass jemand Schmuck oder andere illegale Waren wie Betäubungsmittel in der Unterhose versteckt, ist eigentlich eher ungewöhnlich», sagt Tschirren. «Normalerweise verstecken Täter die Ware auf der Zugtoilette. Während der Fahrt lagert es dann unbemerkt in Kübeln oder Papierspendern.» Damit werde ausgeschlossen, dass bei allfälligen Kontrollen Gut am Leib gefunden wird – so wie es vergangene Woche der Fall war. (mea)