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Schloss-Festspiele neu am Werdenberger See

Oper Die neue Inszenierung der Werdenberger Schloss-Festspiele nimmt Form an. Der Buchser Stadtrat hat der Oper zugestimmt. Kuno Bont, Leiter der Operndirektion, informierte gestern bei einer Medienkonferenz zusammen mit dem musikalischen Leiter, William Maxfield, über den aktuellen Stand der Festspiele. Demnach wird die Bühne in den Werdenberger See hinausragen. Sie wird etwas grösser sein als die bisherige auf dem Schloss. Der Orchestergraben wird auf der Landzunge ausserhalb des Naturschutzgebietes am Werdenberger See liegen. An der einzigen Stelle am See, an der ­keine hohen Bäume stehen, wird mit Blick auf das Städtli und das Schloss Werdenberg eine Tri­büne entstehen mit rund 480 Plätzen.

Die Werdenberger Schloss-Festspiele haben sich musikalisch für eine Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein entschieden. 52 Orchestermitglieder sollen gemeinsam musizieren. Der Chor der Schloss-Festspiele besteht aus 65 Personen. Es sind Sängerinnen und Sänger aus der Region. Für die Kulisse wurde der Buchser Künstler René Düsel verpflichtet, für die Kostüme die im Werdenberg aufgewachsene und heute am Zürcher Opernhaus tätige Eva Maria Blaas.

Aufführungen in italienischer Sprache

Die Oper wolle er bildlich gestalten, sagte Kuno Bont gestern. Passend zu der italienischen Oper «La Traviata» werde auf der Rückseite der Tribüne ein italienisches Restaurant die Besucherinnen und Besucher verköstigen. «Musikalisch gehen wir in eine neue Richtung», so William Maxfield. Die Oper ­werde in ­italienischer Sprache sein, man wolle jedoch deutsche Untertitel einblenden. Ob das geht, werde derzeit überprüft.

Finanzierung gemäss Leitung auf gutem Weg

Das Gesamtbudget für die Inszenierung beträgt 826000 Franken. «Was die Finanzierung ­anbelangt, sind wir auf gutem Weg», so Bont. Der Finanzierungsplan rechnet mit Ticketeinnahmen von rund 266000 Franken, Eigenleistungen von 78000 Franken und Beträgen der Gemeinde von rund 97000 Franken. Der Rest werde durch Kulturförderbeiträge der öffent­lichen Hand, Stiftungen und Förderer sowie mit Sponsoren- und Gönnerbeiträgen finanziert. Die Werdenberger Schloss-Festspiele haben zudem ein umfassendes Konzept für den Lärm, die Abfallbewirtschaftung, die Verkehrsführung und die Sicherheit vorgelegt. Das gesamte Opern­gelände inklusive Bistro und Tribüne soll behindertengerecht gestaltet werden.

Die Organisation der Festspiele hat turbulente Jahre hinter sich. 2015 waren sechs von acht Mitgliedern des Verwaltungsrats zurückgetreten. Im Frühjahr 2016 war über die Auflösung der Genossenschaft diskutiert worden. Unter einer neuen Leitung hat sie sich im vergangenen Jahr neu organisiert. Die Verantwortlichen hatten mehrere Standorte für die Oper geprüft. 2018 wird das erste Jahr, in dem die Festspiele nicht mehr auf dem Schloss, sondern am See stattfinden. Die Aufführungen sind vom 2. bis 18 August 2018. (ag)

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