Schlag gegen Raser-Szene: In St.Gallen und Zürich werden 11 Personen wegen illegaler Rennen verhaftet

In  einer gemeinsamen Aktion haben die Kantonspolizeien von Zürich und St.Gallen 11 Personen verhaftet. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Kosovaren, einen Deutschen und acht Schweizer im Alter zwischen 19 und 27 Jahren.

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Die Jugendanwaltschaft erhob gegen drei Personen Strafverfahren. (Bild: Fotolia)

Die Jugendanwaltschaft erhob gegen drei Personen Strafverfahren. (Bild: Fotolia)

(pd/lw) Die Kantonspolizeien Zürich und St. Gallen führten am Mittwochmorgen in einer Aktion einen gemeinsamen Schlag gegen die Raserszene im Kanton Zürich und der Ostschweiz durch. Das teilen sie einem Communiqué mit. Die Verhaftungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Zürich und der Jugendanwaltschaft St. Gallen. An verschiedenen Orten wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt und elf Beschuldigte festgenommen sowie Fahrzeuge sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Zürich eröffnete gegen acht und die Jugendanwaltschaft St. Gallen gegen drei Personen Strafverfahren wegen qualifiziert grober Verkehrsregelverletzungen, Gehilfenschaft dazu und weiteren Delikten.

Interkantonale Zusammenarbeit

Die Verfahren seien in enger Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und den Polizeikorps der involvierten Kantone geführt worden. Ermittlungen hätten ergeben, dass Beschleunigungsrennen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten auf verschiedenen Strassenabschnitten in der Region Zürich und Ostschweiz stattfanden. Umfangreiche Recherchen der Kantonspolizei Zürich führten schliesslich zu den Tatverdächtigen.

Dank der interkantonalen Zusammenarbeit wurden mit Unterstützung der Stadtpolizei St. Gallen und der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden erfolgreich elf Festnahmen getätigt. Zudem wurden an sämtlichen Wohnorten Hausdurchsuchungen durchgeführt und zwei Fahrzeuge sichergestellt. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Kosovaren, einen Deutschen und acht Schweizer im Alter zwischen 19 und 27 Jahren mit Wohnsitz in den beiden Kantonen.