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SCHIESSEREI IN REHETOBEL: Täter richtet sich selbst

Der 33-Jährige, der am Vormittag in Rehetobel auf zwei Polizisten geschossen hat, hat seine Waffe auf sich selbst gerichtet. Die beiden beim Schusswechsel verletzten Polizisten sind inzwischen operiert worden, einer schwebt immer noch in Lebensgefahr.
Maria Kobler-Wyer
Grosseinsatz der Polizei nach den Schüssen in Rehetobel. (Bild: Urs Bucher)

Grosseinsatz der Polizei nach den Schüssen in Rehetobel. (Bild: Urs Bucher)

Wie Hanspeter Saxer, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, gegenüber Tagblatt Online sagt, führte die Polizei in Rehetobel eine Hausdurchsuchung durch, als ein Mann kurz nach 9 Uhr das Feuer eröffnete. Zwei Polizisten wurden bei der Schiesserei verletzt. Sie mussten mit der Rega und der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. Inzwischen seien die beiden Polizisten operiert worden. Ein Polizist befinde sich nach wie vor in kritischem Zustand.

Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Bild: Michel Krüsi
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel (Bild: Urs Bucher)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
23 Bilder

Schiesserei in Rehetobel

Über die Tatwaffe kann Saxer noch nichts sagen. Der 33-jährige Täter ist zunächst geflüchtet. Mit Hundestaffeln wurde nach dem Täter gesucht. Die Polizei lokalisierte daraufhin den Täter und versuchten ihn zum Aufgeben zu bewegen. Nach mehreren Stunden richtete sich der Täter selbst - beim Versuch der Polizei ihn zu verhaften. Der 33-Jährige kam dabei ums Leben. Der Polizeieinsatz ist nach wie vor im Gange, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wird laut einer Mitteilung vom Nachmittag unterstützt von der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen sowie dem Wissenschaftlichen Forschungsdienst der Stadtpolizei Zürich. Daneben stehen auch Angehörige des Rettungsdienstes und der Feuerwehr im Einsatz.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei weiter betont, handelt es sich nicht um einen Terrorakt. Für die Dauer des Einsatzes sind die Verkehrswege von Kaien/Rehetobel nach Heiden und Oberegg gesperrt.

Laut einer Bewohnerin dürfte sich die Tat in Richtung Scheidweg ereignet haben, einem Ort etwas ausserhalb des Dorfes Richtung Heiden/Wald. Sie habe mehrere Ambulanzen sowie einen Regahelikopter gesehen, der nahe beim Kirchturm durchgeflogen sei. Eine Frau, die in Langenegg, Nähe Scheidweg, wohnt, hat von der Polizei die Anweisung bekommen, das Haus nicht zu verlassen.

Nicht die erste Gewalttat in Rehetobel
Dieselbe Gegend war bereits am 8. Juni 2010 Schauplatz einer Gewalttat. Ein Bauer war damals von zwei Männern mit Fäusten, Tritten und einem Holzstock mit Eisenstück schwer verletzt worden. Der Bauer erlitt eine Hirnerschütterung, mehrere Brüche und Riss-Quetsch-Wunden und lag mehrere Tage auf der Intensivstation. Ein benachbarter Bauer hatte die Attacke in Auftrag gegeben.

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